Zur Riveristalsperre

    Fahrer/innen: mit Lukas
    Strecke: Kell am See, Riveristalsperre, Bonerath, Schöndorf, Seiferingstein, Heddert, Kell
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:20 Std / 30 km / 700 hm
    Wetter: 24 Grad, bewölkt, sonnig

Die Tour entstand am PC: immer auf der Suche nach der dünnsten Linie auf der Karte (HikeBikeMap).
Wir starten in Kell am See im Nachbarland. Bis zur Talsperre können wir viele schöne Trails genießen, einige sind dem Hunsrücksteig zugeordnet. Die erste Besonderheit ist ein sog. Knüppeldamm, der durch ein Hochmoor führt. Vor vielen, vielen Jahren waren wir mal mit Tobias Witzak von Grimburg aus hier entlang, da bestand der Damm wirklich aus Knüppeln, heute ist es ein Brettersteg.
Zweite Besonderheit: der Drei-Mörder-Stein. Ein in Süddeutschland seltenes, leider zerstörtes keltisches Hünengrab, um das sich so einige Sagen ranken (siehe Foto).
Noch ein paar schöne Trails und wir sind schon an der Riveristalsperre, dem Trinkwasserreservoir für Trier. „Zur Riveristalsperre“ weiterlesen

Schneller laufen

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Auschet, Limbach, Überlosheim
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
    Wetter: 24 Grad, bewölkt, sonnig

Schneller laufen muss ich jetzt, denn die neue Kamera, die ich zur Zeit teste, gibt dem Kameramann, der sie aus der Hand gibt, nur 10 Sekunden Zeit, um sich in Positur zu bringen.
Die Reparaturkosten für die vorherige (Canon S100) übersteigen den Neupreis, also probiere ich eine andere Kamera aus. Ein neuer Weg: Eingekauft bei Alphatec mit Geräteschutz, der auch Witterungsschäden abdeckt.
Eine Nikon (coolpix 310) ist es, lichtstärker als die Canon (1.8 bei 24 mm), sie ist schneller, die Bildqualität kann der geneigte Leser selbst beurteilen…
Noch läuft die Testphase, ihr erkennt es an den Fotos… „Schneller laufen“ weiterlesen

Bachtour

    Fahrer/innen: mit Tino, Jörg
    Strecke: Nunkirchen, Bardenbach, Noswendel, Konfeld, Schwarzrinderseen, Weierweiler, Georgiweg
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:10 Std
    Wetter: 26 Grad, bewölkt, sonnig

Viele Bäche begleiten uns auf dieser kleinen Tour: natürlich die Prims, der Wahnbach, der Holzbach, der Losheimer Bach. Ein sehr schönes Stück am Wahnbach entlang gibt es hinter Noswendel, später trifft man auf den NoWa, einen selten begangenen Wanderweg Richtung Noswendel.
Vor Thailen fahren wir zum Holzbach runter, weil es dort so schön und so ruhig ist. Da kommt uns doch in diesem nicht sehr wegsamen Gelände ein Motorroller mit einem Dicken drauf entgegen. Potzblitz, diese Thailener. Wie es aussah, führte er seine zwei Hunde spazieren… „Bachtour“ weiterlesen

Flachpedale

    Fahrer/innen: mit Tino, Benja (bis Engelgrund)
    Strecke: Lückner, Engelgrund, Bachweg
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
    Wetter: 26 Grad, bewölkt, sonnig

Flachpedale oder Klickpedale? Eine Glaubensfrage wie so vieles beim Mountainbiken? Ansichtssache? Die einen stehen – im wahrsten Sinne des Wortes – darauf, andere schwören auf Klickies. Natürlich muss es letztlich jeder selber für sich entscheiden. Mein Entscheidungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Seit ein paar Tagen sind Flachpedale (oder muss man Flats sagen, um verstanden zu werden?) auf dem Fully montiert. Gut und gefährlich sehen sie aus. „Flachpedale“ weiterlesen

Um 7 Uhr

    Fahrer/innen: mit Elisabeth (bis Lebach)
    Strecke: Schmelz, Lebach, Hoxberg, Saarwellingen, Piesbach, Sodixhütte, Hüttersdorf
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:00 Std / 44 km / 700 hm
    Wetter: 16 – 22 Grad, bewölkt, sonnig

Die Frau fährt zur Arbeit. Morgens um 7 Uhr. Der Mann hinterher. Der Mann fährt allein zum Kaltenstein weiter und hoch. Er schnauft und schwitzt. Auf dem Kaltensteinkreuz steht ein Jesus. Er blickt in den Wald hinein. Der Mann fährt weiter, den Kaltensteinpfad entlang bis zur Motocrossanlage. Das gefällt Männern. Es ist aber alles still. Eine Runde kann man mal fahren. Auch ohne Motor. Das gefällt dem Mann. Er fährt dann weiter bis hinüber zum Saarwellinger Tiergehege und zur Hütte des Saarwaldvereins. Es ist geschlossen. Eine halbvolle Flasche Cola steht noch auf einem Tisch. Der Mann hat Durst, aber Cola trinkt er nicht. „Um 7 Uhr“ weiterlesen

Moselhöhenweg

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Koblenz, Alken, Cochem
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 4:50 Std / 70 km
    Wetter: 18 – 28 Grad, sonnig

Wenn man schon mal in Koblenz ist, könnte man sich auch den Moselhöhenweg, der bis Trier führt ansehen. Zumindest ein Stück, das an einem Tag zu packen ist.
Mit dem Track auf dem Garmin geht es morgens los. Vom Bahnhof auf gondelt man zuerst eine halbe Stunde an der Mosel entlang. Sonntags morgens bei bestem Wetter sehr ungünstig: Läufer, Radfahrer, Jogger, Spaziergänger, Kinderwagen, Hunde – die Wege sind voll – und so sollte es später an der Mosel weitergehen. „Moselhöhenweg“ weiterlesen

Kreuz und quer

    Fahrer/innen: mit Tino, Dennis und Mathias
    Strecke: Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
    Wetter: 20 Grad, bewölkt

Kreuz und quer ging es bei dieser Abendrunde durch den Lückner. Meist anders herum als gewohnt. Was einiges an Steigung bedeutete, zum Beispiel Eisenberg nicht runter, sondern rauf. Aufräumen mussten wir auch wieder mal. Der Blockierer ist jetzt öfter auch oberhalb der Odilienkapelle aktiv. Was der an Stämmen aus dem Wald schleppt. Wie groß muss der Hass sein? Für uns bedeutet das fünf Minuten Krafttraining und weiter geht es… „Kreuz und quer“ weiterlesen

Die letzte „Dienstfahrt“ (2)

Dienstfahrten
Tatsächlich gab es immer wieder mal richtige Dienstfahrten, zum Beispiel, wenn die Schüler ihr Betriebspraktikum absolvierten. Der Klassenlehrer besucht in dieser Woche seine „Kinder“ und führt mit den Betrieben Gespräche. Die meisten Stellen lagen im näheren Umkreis, bis Saarlouis bin ich dann schon mit dem Rad gefahren. Die Schüler wussten Bescheid, aber ich erntete manchen fragenden Blick, als ich mit Radklamotten und manchmal triefend nass irgendwo anklopfte…
Auch die Fahrten zu Konferenzen und Fortbildungen konnten oft mit dem Rad erledigt werden. Aber die rund 6000 Kilometer im Jahr kamen bei den täglichen Fahrten zusammen. Eine Strecke betrug 12,5 km, der Rückweg wurde je nach Laune und Wetter oft verschönert oder verlängert. „Die letzte „Dienstfahrt“ (2)“ weiterlesen

Die letzte „Dienstfahrt“ (1)

Abgesang eines radfahrenden Lehrers
Ganz unbewusst greife ich an diesem Morgen nach meinem alten „Dienstrad“ (so genannt, weil man damit zum Dienst fährt, andere fahren zur Arbeit..) Fahrt zur Schule nach Lebach.
Zwei kleine Ereignisse symbolisieren auffallend deutlich das Ende eines Lebensabschnitts. Das Schloss am Fahrradbaum auf dem Lehrerparkplatz ist verschwunden. Geklaut oder schon vom Hausmeister abgebaut? Zweiter Hinweis auf das Ende: Auf dem Rückweg fällt mir plötzlich die Fahrradflasche vom Rad, sie ist am Rahmen abgebrochen. Wenn das keine Zeichen sind, die gedeutet werden wollen.
Die letzten zwanzig Jahre im Schuldienst waren ganz stark geprägt vom Radfahren, es war ein Teil auch des schulischen Lebens. „Die letzte „Dienstfahrt“ (1)“ weiterlesen