„Hauptsach, gudd gess!“ lautet das allseits bekannte Motto des Saarländers.
Unbestritten ist Essen eine der „Hauptsachen“ im Leben, es hält Leib und Seele zusammen. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit der Bereitschaft, auch ethische Überlegungen anzustellen, geht das „gudd gess“ aber weit über Lyoner und Schwenkbraten hinaus. Wir essen heute meist keine Lebensmittel mehr, sondern Nahrungsmittel, in der Regel industriell hergestellt. Tiere gehören unnatürlicherweise dazu. Wer bereit ist, Tiere und alle damit zusammenhängenden Nahrungsmittel von seinem Speiseplan zu streichen, gewinnt viel: den Blick für das Ganze, Respekt vor der Schöpfung Gottes, Gesundheit, Fitness… „Workshop: Vegan kochen“ weiterlesen
Zweimal Bardenbacher Fels
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Fahrer/innen: mit Tino, Uwe, Olli, Jörg, Mark
Strecke: Nunkirchen, Bardenbach, Dagstuhl, Löstertal, Schlittchenwald, Sitzerath, Wedern, Wadern, Noswendel
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:30 Std / 54 km / 800 hm
Wetter: 4 – 16 Grad, sonnig
Die Grimburg war anvisiert, wir haben sie letztendlich nur von unten gesehen. Die Zeit war doch insgesamt knapp geworden: zu viel Zeit vorm Start und zwischendrin geschnabbelt – was aber offensichtlich allen gut getan hat. Unerreichbare Ziele muss man fallen lassen. Die Burg steht noch länger, sie kann warten… Haben wir anfangs – besonders bergab – an allen Gliedern vor Kälte gezittert, so durften wir wir einige Stunden später an selbiger Stelle schwitzen. „Zweimal Bardenbacher Fels“ weiterlesen
Uffm Gau
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Fahrer/innen: mit Elisabeth
Strecke: rund um Gisingen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Wetter: 4 – 12 Grad, sonnig
Es war eine Kul-tour. Start in Gisingen. Im Haus Saargau gibt es „Stahl im Fokus“: Skulpturen von Josef Petry und Fotos von Uwe Braun, die wir beide schon von den Michelbacher Ausstellungen kennen. Von der Kunst zur Kultur: Der Weg, der nach den Bewohnern von Gisingen benannt wurde, führt über die Höhen des Saargaus und hinab in die Täler hinter Wallerfangen. Wir rad-wandern diesen Weg. „Uffm Gau“ weiterlesen
Krötenwanderung
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Fahrer/innen: mit Daniel A., Olli, Sebastian Sch., Benja (ab Losheim)
Strecke: Lückner, Losheim, Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std / 24 km
Wetter: 8 Grad, bewölkt
Wo wandern sie denn, die Kröten. Trotz des Warnschildes, das wir an einem Weg sehen, haben wir keine einzige gesehen. Wie gerne hätten wir das Geld, das dann auf der Straße herum gelegen hätte, eingesackt. Wahrscheinlich waren die Kröten schon schlafen gegangen, immerhin war es schon 17 Uhr. „Krötenwanderung“ weiterlesen
Prims-Wehre
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Nunkirchen, BArdenbach, Lockweiler, Primstal, Kastel, Peterberg, Bostalsee, Theley, Hasborn, Ritzelberg, Scheuern, Limbach, Überlosheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4:00 Std / 62 km / 1000 hm
Wetter: 1 – 6 Grad, bewölkt
Da es lange an der Prims entlang geht, richtet sich das Augenmerk diesmal auf die Wehre, die hier häufig zu finden sind. Einige schon außer Betrieb, andere noch in Gebrauch. „Prims-Wehre“ weiterlesen
Akkus leer
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Fahrer/innen: mit Uwe und Sebastian
Strecke: Lückner, Kansas, Schmelzer Wald, Litermont
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:30 Std
Wetter: 1 – 6 Grad, bewölkt
Der erste Akku war an der Sodixhütte leer. Es war der der Kamera. Ein schönes Motiv – und nichts geht. In den Handschuh gesteckt gab er dann nach einer halben Stunde noch Saft her für einige wenige Fotos. Der zweite Akku war am Litermont leer, der biologische. Mit nur zwei Toastscheiben im Bauch (aus medizinischen Gründen) wollte ich Uwe und Sebastian nur ein Stück begleiten und dann abdrehen. Es ging jedoch besser als vermutet. Ein Stück Traubenzucker aus Sebastians Notfallapotheke half dann den Rest der kleinen Tour zu bestehen. Die Tour führte über die bekannten schönen Wege im Schmelzer Wald und am Litermont. „Akkus leer“ weiterlesen
Kondeler Bach
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Kansas, Düppenweiler, Beckingen, Dillingen, Nalbach, Primsweiler, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:10 Std / 54 km / 600 hm
Wetter: 13 Grad, bewölkt
Sehnsucht nach der Saar? Eher weniger, aber in diese Richtung waren wir schon lange nicht mehr gefahren. Und besonders schön ist es, über den sagenhaften Weg am Kondeler Bach entlang zu fahren bis zur Saar. Der Bach schlängelt sich in in vielen Windungen durch den Wald. Die Bäume sind zwar noch kahl, aber den Boden bedeckt schon saftiges Grün, sogar Anemonen blühen.
Ja und die Saar fließt träge dahin wie eh und je. Radfahrer sind keine unterwegs. aber viele Frauen mit Hunden… „Kondeler Bach“ weiterlesen
Frühlings Erwachen
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Fahrer/innen: mit Tino, Sebastian Sch., Dirk W. und Olli
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
Wetter: 12 Grad, sonnig
Anders als in Wedekinds Drama (1891) ging es bei dieser Tour durch den Lückner einfach um das Gefühl, dass jetzt wirklich Frühling ist, das wir es in unseren Knochen spüren und die Lust aufs Biken riesengroß. Nach der langen „Fastenzeit“, die nur aus nassen Wegen und Regen bestand, können wir jetzt endlich wieder „richtig“ und schöner fahren. Die Wege im Lückner sind trocken, wenn auch an immer mehr Stellen durch Holz blockiert… „Frühlings Erwachen“ weiterlesen
Die grüne Hütte
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Oppen, Kansas, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Wetter: 8 Grad, bewölkt
Sie steht im Lückner. Privat. Jetzt sieht man sie vom Weg aus. Der Fichtenwald davor ist verschwunden. Ob die Toilette funktioniert? Ein Augenblick rasten. Die Wege durch den Lückner sind wieder trocken und schön fahrbar. Auf Kansas bricht langsam aber sicher der Frühling aus. Weiß und lila blühende Sträucher stecken ins Auge und manchmal in die Hand… „Die grüne Hütte“ weiterlesen
Endlich mit Sound
Passend zu unseren Erfahrungen und Überlegen vom Sonntag: Motorräder im Wald.
Jetzt können wir endlich mithalten! Sammelbestellung für die Lückners. Es fehlt uns jetzt nur noch eine Geruchsmaschine. Könnte die mal noch jemand erfinden!
Welch ein Schwachsinn heutzutage unter die Leute gebracht wird! Danke an Uwe, der das höllische Spielzeug entdeckt hat… „Endlich mit Sound“ weiterlesen
Motocrossschäden
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Fahrer/innen: mit Uwe, Mark und Jörg
Strecke: Großer Horst, Höchsten, Krummer Stein, Ritzelberg, Roter Klupp, Wasserweg, Auschet
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:00 Std
Wetter: 8 Grad, bewölkt
In der öffentlichen Diskussion geht es eigentlich nur um die Mountainbiker, die nicht auf die schönen Waldpfade sollen. Selten werden die Motocrosser angesprochen, die ebenso gern die Trails fahren, mit Vorliebe Wanderwege oder noch besser querfeldein.
An diesem Sonntag ist es uns massiv aufgefallen, an wie vielen Stellen der Wald aufgewühlt war in erschreckendem Maße. Da sind die Mountainbiker Waisenknaben dagegen. Sei es im Großen Horst, auf Auschet, auf der roten Klupp, überall massive Erosionsschäden. Am Ritzelberg, wo es besonders schlimm aussah und deshalb andere Waldnutzer viele Barrieren aufgebaut haben, kam uns sogar einer entgegen. Mountainbiker können manchmal auch schön wüten, zumindest aber ohne Gestank und Lärm. „Motocrossschäden“ weiterlesen
Green shape
Die Jacke leuchtet nicht grün, sondern rot, aber die Produktionsweise soll ziemlich „grün“ sein. Nach heftiger Kritik in den letzten Jahren wegen unsozialer Produktionsbedingungen und fehlender Nachhaltigkeit haben viele Outdoor-Unternehmen umgestellt. Zum Beispiel Vaude. „Green shape“ weiterlesen
Friedhof der Oldtimer
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Fahrer/innen: mit Elisabeth bis Lebach, dann allein
Strecke: Schmelz, Lebach, Niedersaubach, Höchsten, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:40 Std
Wetter: 4 – 16 Grad, sonnig
Wie, wer hat da was von Frühling gesagt? Bitterkalt ist es morgens. Dann, wenn die arbeitende Bevölkerung zur Stätte ihres Wirkens unterwegs ist. Bis Lebach fahren wir gemeinsam durch die eisige Sonne. Erst auf dem Weg hoch nach Höchsten werden Sonne und Körper langsam wärmer.
Der schöne Weg entlang der Sandgrube bis nach Höchsten ist in großen Teilen nicht mehr fahrbar: Motocrossschäden, Baumstämme im Weg, Erosion. „Friedhof der Oldtimer“ weiterlesen
Bleiche Waden
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Fahrer/innen: mit Lukas, Sebastian Sch., Dirk
Strecke: Lückner, Losheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Wetter: 16 Grad, sonnig
Kaum scheint die Sonne ein bisschen, da packen sie ihre Waden aus. Bleich und dünn haben sie den Winterschlaf oder auch die Wintersaison überstanden. Jetzt muss frische Luft und Sonne dran. Früher hat man Jadefixbraun genommen, für die Beine, fürs Gesicht, aber so etwas tun Mountainbiker nicht.
Wir finden auf unserem Weg nach Losheim (Benjamin abholen) noch viele feuchte Stellen, z.B. am Rammenfels vorbei. Einige der Jungs freut das, die können ohne Dreck gar nicht leben…
So haben am Ende die bleichen Waden doch etwas Farbe bekommen. „Bleiche Waden“ weiterlesen
Ozon
Seit die Sonne so schön und kräftig scheint, ist es auch wieder da, das Ozon. Wir haben es auf unseren letzten Touren riechen können. Dieses Gas reizt nicht nur die Nasenschleimhäute, sondern auch die Gemüter. Ein Reizgas, das Reizwörter hervorgebracht hat: Ozonloch, Sommersmog, Ozonalarm… „Ozon“ weiterlesen
Ein trockener Sonntag
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Fahrer/innen: mit Uwe, Sebastian, Mark, Elmar und Daniel Sch.
Strecke: Lückner, Oppen, Reimsbach, Hargarten, Oppener Kuppe, Rimlingen, Losheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:50 Std
Unglaublich, aber der Sonntag war trocken, fast staubtrocken. Seit wie vielen Wochen das erste Mal? Nach der langen feuchten Periode ist es ein Genuss, über trockene Wege zu rollen. Natürlicherweise gibt es noch einige Schlammlöcher, aber die gibt es auch im Hochsommer. Und wir waren alle viel zu warm an. An der Wendalinuskapelle wird einiges ausgezogen und im Rücken verstaut. „Ein trockener Sonntag“ weiterlesen
