Ein Mann stand schon um 8.30 Uhr an der Werkstatt und wartete. Er war von Schatteriesch zu Fuß her gekommen. Er spricht kein Englisch und noch kein Deutsch. Er hilft, die Werkstatt frei zu räumen. Dann bekommt er ein Fahrrad, einen Lappen und Reinigungsspray in die Hand gedrückt und ist erstmal für die nächste halbe Stunde beschäftigt. Zufrieden und dankbar dampft er bald mit neuem Rad und neuer Warnweste zurück nach „Hause“… „Ein Anhänger voll mit Rädern“ weiterlesen
Die grelle Hose
Was man so alles als Mountainbiker geschenkt bekommt (oder sich auch wünscht)…
Die neue Hose ist warm, weich – und grell. Sicherheit geht vor Geschmack. Fototauglichkeit geht vor Seriosität.
Ein paar fotografische Versuche mit der „Dicken“ scheitern kläglich bzw. verlaufen nicht so wie gewünscht – trotz der passenden Kleidung… „Die grelle Hose“ weiterlesen
Frühling im Dezember
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Fahrer/innen: mit Lukas
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:10 Std
Fotos: Nikon P310 / 12 Stück
Wetter: 14 Grad, bewölkt, neblig
Rad: Bergwerk
Es ist frühlingshaft warm, die Bäume schlagen fast aus. Frühling im Dezember. Lukas fährt kurz…
Wir drehen eine kurze Lücknerrunde und durchschwimmen den schon aufziehenden dünnen Nebel… „Frühling im Dezember“ weiterlesen
Ein Schauff wird zerlegt
Es ist das richtige Wetter, um sich im Trockenen mit Fahrrädern zu beschäftigen, deshalb gibt es eine Abendwerkstatt. Tino und Elmar schrauben, probieren ihr Glück mit Lichtanlagen, NM kocht Kaffee und sortiert Räder. Kaum brennt Licht in der Werkstatt, kommt auch schon jemand vorbei, um etwas zu spenden. Diesmal zwei nagelneue Reifen mit Schläuchen. Einen Kaffee will der Spender nicht, aber ein bisschen Gespräch… „Ein Schauff wird zerlegt“ weiterlesen
Schafft es die Sonne?
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Hüttersdorf, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:10 Std
Fotos: Nikon P310 / 21 Stück
Wetter: 4 Grad, bewölkt, neblig
Rad: Juchem
Schafft es die Sonne, sich gegen den Nebel durchzusetzen? Anfangs sah es so aus: Die Scheibe war gut zu sehen, die Nebel wurden dünner, doch dann kamen Wolken dazu und schon hatte sie verloren. Schade. Die Schiedbaumallee kann man jedoch auch ohne Sonne genießen, auch wenn es dann plötzlich noch zu regnen beginnt… „Schafft es die Sonne?“ weiterlesen
Die schwere Wiese
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Fahrer/innen: mit Jörg, Uwe, Elmar, Mark
Strecke: Schmelz, Höchsten, Hasborn, Scheuern
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:00 Std
Fotos: Nikon P310 / 40 Stück
Wetter: 6 Grad, bewölkt
Rad: Bergwerk
Wir stöhnen und jammern: der nasse Boden, die schmierigen Wege, die Pfützen. Und dann diese Wiese zwischen den Krummen Steinen und dem Ritzelberg. Immer nass, immer schwer zu fahren…
Nur einem macht es gar nichts aus. Der würde noch nicht mal mit Mallorca tauschen, so fantastisch findet er unsere Gegend und vor allem unser Wetter…
Ja, es ist eben Dezember und noch können wir von Glück sagen, dass es von oben trocken ist. „Die schwere Wiese“ weiterlesen
Dynamo vorne rechts
Ein trüber Dezembersamstagvormittag – aber mit vielen herzlichen Begegnungen und erfolgreicher Arbeit.
Schon um 9 Uhr kommen einige syrische Kinder mit ihren Rädern vorbei und helfen dabei, die Werkstatt zum Arbeiten leer zu räumen. Sie wollen um 12 Uhr wiederkommen, um ihre defekten Räder wieder abzuholen.
Und in diesem bekannten Rhythmus geht es an diesem Vormittag weiter: Leute kommen und gehen. Nicht immer haben wir die passenden Räder zur Hand. Neue gebrauchte Räder und Material werden von Schmelzern vorbei gebracht… „Dynamo vorne rechts“ weiterlesen
Tour „geklaut“
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Nunkirchen, Noswendel, Wadern, Dagstuhl, Bardenbach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:20 Std
Fotos: Nikon P310 / 14 Stück
Wetter: 5 Grad, bewölkt, regnerisch
Rad: Juchem
Da fährt man eine Tour, die man schon jahrelang fährt – und plötzlich ist es ein Premiumwanderweg. Schlechte Karten für die einheimischen Mountainbiker. So passiert auf der Runde an diesem Nachmittag: Es ist die Tour die am Noswendler Bruch vorbei führt. Der Weg heißt Himmels-Gääs-Pad. Der Name klingt seltsam, Erklärungen dafür findet man (noch) keine… „Tour „geklaut““ weiterlesen
Dem Flussnebel folgen
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Nunkirchen, Überlosheim, Büschfeld
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Fotos: Nikon P310 / 50 Stück
Wetter: 5 Grad, neblig, sonnig, bewölkt
Rad: Juchem
… hieß der Auftrag für diesen Morgen. Und wieder ist festzustellen, wie ideal bei der Suche oder auch der Jagd nach Motiven ein Mountainbike ist. Fu Fuß kommt man oft nicht schnell genug an den gewünschten Platz, denn die Licht- und Nebelverhältnisse änderen sich ziemlich rasch. Der Zeitraum zum Schauen und Fotografieren ist immer sehr eng. Da ist es gut, ein Rad dabei zu haben…
Die Primsauen waren an diesem Vormittag voller Tiefnebel. Oben kam schon ab und zu die Sonne heraus, das ergibt schwierige Lichtverhältnisse, aber auch interessante… „Dem Flussnebel folgen“ weiterlesen
Kleinteile
… transportiere ich am liebsten. Die sind leicht und meist kosten sie nicht viel. Und in unserem Lieblingsbaumarkt gibt es fast alles. Natürlich sind die Kleinteile für die Schmelzer Flüchtlingswerkstatt bestimmt. Die dort helfenden Mechaniker stellen inzwischen Ansprüche: Chef, wir brauchen Flachsteckhülsen! Im Baumarkt: Oh, 2,8 mm oder 3,8 mm? Der Verkäufer weiß auch nicht, was auf eine Fahrradlampe passt. Also gehen wir zusammen in die Fahrradabteilung, nehmen eine Lampe und nehmen Maß: 2,8 mm. Und: Chef, wir brauchen Endhülsen. Im Baumarkt gefunden: Aderendhülsen isoliert 1,0 mm², Elektrolyt-Kupfer, galvanisch verzinnt, für flexible Adern… Hoffentlich ist das alles das Richtige… „Kleinteile“ weiterlesen
Auf dem Welschberberg
Dieser „Berg“ liegt vor der Haustür und dort oben war es neblig, gespenstig, schön…
Zuerst gab es vormittags eine kleine Einkaufstour. Wir brauchen noch ein bisschen Werkzeug. Und siehe, da liegt schon ein Teil auf der Straße. Und ein Besuch in der Werkstatt. Wenn wir vormittags dort arbeiten müssten, bräuchten wir einen mächtigen Schallschutz. Wenn die Kinder der Grundschule Pause haben, zittern die Wände… „Auf dem Welschberberg“ weiterlesen
Sauberkratzen
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Fahrer/innen: mit Jörg, Uwe, Sebastian, Elmar
Strecke: Lückner, Losheim, Scheiden, Waldhölzbach, Mitlosheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:00 Std
Fotos: Nikon P310 / 32 Stück
Wetter: 8 Grad, bewölkt
Rad: Bergwerk
Es war – wie es hin und wieder passiert – eine Andersherum-Tour. Dass einer dabei besonders viel Dreck nachher am Stöckchen hatte, war nicht geplant und auch nicht wegen des Andersherum. Das Rad hat sich – nach eigener Aussage des Betroffenen – besonders tief in den weichen Boden gedrückt. Vor allem, als es hinauf nach Scheiden ging… „Sauberkratzen“ weiterlesen
Zettelwirtschaft
Ohne die gelben Klebezettel geht nichts mehr. Sie kleben auf den Rädern, an den Wänden, wandern in den Mülleimer…
Auf den Zetteln steht: „Schaltung“, „Tretlager“, „Mantel/Schlauch hinten“, „Limbach“ – und im besten Fall: „OK“. Dann können die Räder weitergegeben werden, sind sind repariert, überholt. Die Zettelwirtschaft schafft ein bisschen Ordnung und Übersicht. „Zettelwirtschaft“ weiterlesen
Zählen Zahlen?
…natürlich nicht, aber im Laufe der Jahre kommt einiges zusammen. Diese Internetseite läuft seit 2005 mit WordPress – ein Grund, zu diesem Jubiläum ein paar Zahlen zu nennen: „Zählen Zahlen?“ weiterlesen
Leit getroff
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Fahrer/innen: mit Elisabeth
Strecke: Nunkirchen, Bardenbach, Noswendel… retour
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:00 Std
Fotos: Nikon P310 / 28 Stück
Wetter: 8 Grad, sonnig, bewölkt
Rad: Juchem
Die Sonne lockt. Wir schwingen uns spontan aufs Rad. Eine kleine Tour zum Noswendler Stausee. Der erste, den wir treffen, er schleicht sich von hinten heran, ist Christian aus G. Der will tatsächlich noch zum Schimmelkopf fahren. Ob er Licht dabei hat? „Leit getroff“ weiterlesen
Am Biedelsbach
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Schmelz, Höchsten, Limbach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Fotos: Nikon P310 / 12 Stück
Wetter: 10 Grad, bewölkt
Rad: Juchem
Biedelsbach? Den kennen wahrscheinlich nur die Gresaubacher… Wenn da jetzt nicht eine neue Sinnenbank mit Schild stehen würde, wüsste man nicht, wie der immer überlaufende Bach heißt. Zwischen Höchsten und Gresaubach fahren wir von der Straße her oft hier durch, weil es so schön spritzt… „Am Biedelsbach“ weiterlesen
