Das Leben in Nepal findet auf der Straße statt. Zumindest außerhalb der Monsunzeit. Wir konnten auf unseren Touren zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto unendlich viele Straßenszenen beobachten und auch festhalten. Auf den Dörfern und in den Vorstädten war ein Grundmuster einer Straßenszene erkennbar, unterschiedlich aber in seinen vielen Details. Da gibt es das einfache Haus, oft nur ein Schuppen, meist zweistöckig. Unten befindet sich der obligatorische kleine Laden mit immer dem mehr oder weniger gleichen Angebot: Getränke (natürlich Cola und Wasser), Süßigkeiten, Chips und andere Knabbersachen, oft ergänzt durch frisches Obst und Gemüse. Jemand betreut den Laden, sitzt drin oder davor und wartet… „Nepal 2014: Straßenszenen“ weiterlesen
Nepal 2014: Fazit 2
Ein Fazit von Norbert:
Es war so sehr viel mehr als erwartet. Klar, man hat Fotos von den fantastischen Bergen des Himalaya gesehen, viel Positives gelesen (aber nicht nur), aber dass diese Reise auch nach einigen Wochen zuhause noch lange nicht zu Ende ist, zeigt, welchen Eindruck sie hinterlassen hat.
Es war wie eine Symphonie, gespielt von vielen Instrumenten. Den Ton angegeben haben natürlich – wie Vorredner Jörg schon geschrieben hat – die Berge, die Landschaften, das gute Wetter, die Menschen… Für mich kam der spirituelle Aspekt, die Begegnungen mit den Religionen und das nepalesische Essen noch dazu. Alle diese Elemente haben wunderbar zusammen gepasst. Zugegeben, für uns war es die erste Begegnung mit Asien. Die Faszination des Neuen, Fremden spielte auch seine Rolle. Und das Musikstück, das gespielt wurde, war selbstverständlich das berühmteste Mantra weltweit: „Om mani padme hum“. „Nepal 2014: Fazit 2“ weiterlesen
Nepal 2014: die Busse
Das waren die weniger interessanten Busse, wenn „Tourist only“ vorne drauf stand. Die waren meist recht ordentlich, sauber, nüchtern. Gottseidank gibt es aber in Nepal noch die öffentlichen Busse. Leider hatten wir keine Gelegenheit, einen solchen einmal zu benutzen und und uns zusammen mit Hühnern und Nonnen durch die Gegend schaukeln zu lassen. Wir konnten sie nur von außen genießen. „Nepal 2014: die Busse“ weiterlesen
Mit Rotlicht
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Fahrer/innen: mit Tino und Benja
Strecke: Lückner, Losheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Uhrzeit: 16.30 – 18.00 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 10 Stück
Wetter: 1 Grad, bewölkt
… fahren jetzt Benja und Tino. Wehe, wenn man hinter ihnen her fährt. Das rote Licht blendet ziemlich aus der Nähe, beim Bremsen wird es plötzlich heller. Die beiden fahren nämlich das neue Licht von Lupine: „Rotlicht“. Die Lupinebauer schreiben: „Das Rotlicht ist wohl das erste Sicherheitslicht mit Bremslichtfunktion und Helligkeitssensor. Bei einem Bremsvorgang wird die Helligkeit des Scheinwerfers erhöht. Dabei kann die Sensitivität des Sensors in drei Stufen angepasst werden. Automatische Helligkeitsregelung je nach Umgebungslicht. Trifft zum Beispiel das Licht eines Fahrzeuges auf das Rotlicht, so erhöht sich die Leuchtkraft und damit die Sichtbarkeit.“ „Mit Rotlicht“ weiterlesen
Die erste Spur im Schnee
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Schmelz,Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
Uhrzeit: 8.00 – 9.40 Uhr
Fotos: Canon S100 / 18 Stück
Wetter: 1 Grad, bewölkt
Die erste Spur im ersten Schnee zu legen, ist schon fast ein Ritual. Fast war es um 8 Uhr schon zu spät, um eine schöne Schneedecke zu finden. Zu viel war schon wieder getaut. Erst am Jägerweiher konnte das Rad eine sichtbare Spur durch den ersten Schnee fahren. „Die erste Spur im Schnee“ weiterlesen
Nepal 2014: Fazit 1
ein fazit von: de jörgi
nepal. was bleibt am ende?
ganz eindeutig die eindrucksvollsten und intensivsten drei wochen, die ich bisher erleben durfte!
a) die berge: höher, steiler, wilder, wuchtiger, die täler tiefer und enger als alles, was ich bis heute an berglandschaften gesehen habe. dazwischen die vielen kleinen orte und weiler mit einem leben wie vor 200 jahren. keine lifte, keine schneekanonen. keine typen der widerlichen sorte: nehme alles – gebe nichts. „Nepal 2014: Fazit 1“ weiterlesen
Um Vier mit Licht
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Schmelz, Gr. Horst, Limbach, Höchsten, Niedersaubach, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:10 Std
Uhrzeit: 14.40 – 17.00 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 14 Stück
Wetter: 1 Grad, bewölkt
Jetzt haben wir den trüben, frühen Winter. Um vier Uhr nachmittags muss ich die Lampe ans Rad hängen und den Blinker am Helm anschalten. Zumindest auf dem Heimweg, der durch zivilisiertes, d.h. befahrenes Gelände führt. Am Großen Horst vorbei schaffe ich mich rauf nach Höchsten. Alles trüb und traurig. Was machen die rostigen Motorräder und Landmaschinen auf Höchsten? Sie rosten munter vor sich hin. In der Kapelle brennen die Kerzen… „Um Vier mit Licht“ weiterlesen
Nepal 2014: das Video
Erst wollten wir uns ja auch einen Hubschrauber mieten, um uns hoch in den Schnee fliegen zu lassen und von dort aus ein paar professionelle Aufnahmen zu machen. Aber dann sagten wir uns: Das passt nicht zu uns, bei uns muss es wackeln und holpern, es muss live sein, so aussehen, wie es war. Wir müssen vom Rad aus filmen. Also schnallt sich Jörg die GroPro auf den Helm, kontrolliert auf dem Handy den Aufnahmewinkel und schon geht es los. Die Strecke ist – wie schon oft erwähnt – sehr steinig, besonders das erste Stück aus Besishahar heraus. Die Kamera auf dem Helm holpert munter mit, ab und zu gibt es auch mal ein paar straßenbelagsmäßig ruhige Abschnitte… „Nepal 2014: das Video“ weiterlesen
Dickes Laub
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Fahrer/innen: mit Dennis
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Uhrzeit: 10.30 – 12.00 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 4 Stück
Wetter: 4 Grad, bewölkt, sonnig
Nach den Opapflichten und vor den Vaterpflichten bleiben uns eineinhalb Stunden Zeit, um eine Runde durch den Lückner zu drehen. Ein tolles Wetter für den schon sehr späten Herbst. Die Wege sind zwar feucht, aber doch gut zu fahren. Wo die Trails noch dick mit Laub zugeworfen sind, haben wir etwas mehr Respekt. Ein Holz könnte sich versteckt haben und uns ein Bein stellen wollen. Das hat wohl jeder Mountainbiker schon mal in seiner Karriere erlebt… „Dickes Laub“ weiterlesen
Nepal 2014: die Gesamtübersicht
Ein halbes Jahr Vorbereitung, drei Wochen Reise, drei Wochen Nachbereitung (bisher):
Damit die Übersicht nicht verloren geht, gibt es schon einmal alle Beiträge zum Anklicken… „Nepal 2014: die Gesamtübersicht“ weiterlesen
Nepal 2014: Kathmandu
Die Stadt der Götter und des Chaos
Wer die wilden und fröhlichen Siebziger Jahre live miterlebt hat, wer äußerlich und innerlich damals ein Sinnsuchender, ein Hippie war, für den war Kathamandu das Ziel seiner Wünsche und Sehnsüchte. Cat Stevens hat 1970 diese magische Stadt besungen. Viele haben alles stehen und liegen lassen und sind in diese Stadt der Verheißung gereist.
Über vierzig Jahre später schlägt mein Rest-Hippie-Herz höher, als wir die ersten Schritte durch Kathmandu machen. Hat die Stadt ihre Anziehungskraft bewahrt? Wie erleben wir die Magie dieser Stadt? Gibt es noch Hippies? Findet man hier Sinn? „Nepal 2014: Kathmandu“ weiterlesen
Auf der Flucht
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Wahlen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Uhrzeit: 14.30 – 16.20 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 14 Stück
Wetter: 6 Grad, bewölkt
… vor den Unmassen von Nepal-Fotos. Eine dringende Pause, frische Luft, Bewegung. Hoch auf die Wahlener Platte. In der Ferne auf dem Rücken des Hochwaldes recken inzwischen die Windräder oberhalb von Weiskirchen ihre Türme in den Himmel. Sogar die Kräne sind noch zu erkennen. Die Urwahlener Kapelle scheint frisch gestrichen zu sein – oder ich war schon lange nicht mehr hier…
In Wahlen stehen ein Buddha und andere Heilige in einem Fenster, mit noch nicht eingeschaltete Weihnachtsbeleuchtung drum herum… Das milde Wetter hat auch noch einmal ein paar Pilze zum Leben erweckt… „Auf der Flucht“ weiterlesen
Nepal 2014: die Menschen
Vieles hat uns in Nepal fasziniert. Natürlich die Landschaft, das Essen, aber ebenso sehr auch die Menschen, denen wir das Vergnügen hatten zu begegnen. Wir waren fast drei Wochen mit vier Nepalesen unterwegs und haben dort auch einige kennen gelernt. Die Begegnungen unterwegs waren natürlich nur kurz, oft waren wir auch nur Zuschauer oder Zuhörer. Alle diese Menschen haben einen sehr positiven Eindruck bei uns hinterlassen: Sie waren ausgeglichen, freundlich, sehr hilfsbereit, nie unzufrieden, aufbrausend oder beleidigt. Wir haben einen Menschenschlag kennengelernt, von dem wir noch eine Menge lernen können. „Nepal 2014: die Menschen“ weiterlesen
Nepal 2014: Die Nacht der Geräusche
Wir liegen auf unseren Betten. Die Matratze besteht aus einem Holzbrett, überzogen mit einem Stück Stoff. Es geht auf Mitternacht zu und noch ist an Schlaf nicht zu denken. Es ist die Nacht der Geräusche. Wir können uns voll darauf konzentrieren:
Türschlösser werden in die Hand genommen. Sie rappeln, denn sie sind aus Metall. Sie werden losgelassen, wieder scheppern sie gegen die Tür. Türen gehen, sie werden aufgezogen, zugedrückt, auch zugeschlagen, sie quietschen. Riegel werden quietschend vorgeschoben, dagegen geschlagen, weil sie nicht passen. Es gibt viele Türen im Haus, noch sind nicht alle im Bett. „Nepal 2014: Die Nacht der Geräusche“ weiterlesen
Vier Ms im Lückner
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Fahrer/innen: mit Benja, Jonas, Lukas
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
Uhrzeit: 10.30 – 12.00 Uhr
Fotos: Nikon klein / 4 Stück
Wetter: 9 Grad, bewölkt und sonnig
Ein Besuch von Jonas bringt meist alle M-Männer aufs Rad. So war auch diesmal eine kleine Lücknerrunde angesagt. Jonas fährt auf Vadders altem Bergwerk-Fully. Die TRails sind wieder einigermaßen trocken und die Baumfällungen können umfahren werden. „Vier Ms im Lückner“ weiterlesen
Nepal 2014: die Lodges
Klangvolle Namen haben sie, die Lodges in Nepal: Peacefull Guesthouse, Mountain River View, ChachaWee… Wir wohnten nämlich nicht in Zelten wie bei anderen Touren in Nepal möglich, sondern eher komfortabel in Lodges, die sich meist Hotel nennen. Im Vorfeld haben wir so oft gelesen, wie übel diese Unterkünfte seien und wie gesundheitsgefährdend. Unsere Erfahrungen sind bis auf ein paar Ausnahmen eher positiv. Dass die Unterkünfte nicht unserem europäischen Standards entsprechen, ist eigentlich klar. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 692 US-Dollar (Deutschland 45000 USD!) ist Nepal das ärmste Land der Region und zählt weiterhin zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze… „Nepal 2014: die Lodges“ weiterlesen
