An diesem frostigen und unfreundlichen Tag gibt es nur ein Foto – und das stammt vom Vortag.
Im Haus zu werkeln war recht angenehm, das Bike blieb verdreckt wie es noch war, in der Garage stehen. Morgen ist auch noch ein Tag… „Die Bank im Schnee“ weiterlesen
Graffiti im Gewächshaus
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Nunkirchen, Büschfeld
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Wetter: 1 Grad, bewölkt, Schneeregen
Das aufgegebene Gewächshaus hinter Nunkirchen musste schon öfter für eine Fotosequenz herhalten, es verändert sich auch laufend. So deckt diesmal der frisch gefallene Schnee einige Hässlichkeiten. Und scheinbar haben Nunkircher Sprayer die Ruine als Ort ihrer Leidenschaft entdeckt. Graffiti steht der Bruchbude nicht schlecht, ein schöner Kontrast. Das gibt dem verfallenen wieder etwas Leben zurück … „Graffiti im Gewächshaus“ weiterlesen
Steine ohne Mond
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Fahrer/innen: mit Tino und Daniel
Strecke: Lückner, Litermont
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
Wetter: 2 Grad, bewölkt
Damit uns der Lückner nicht irgendwann zum Hals oder aus dem Sattel heraus hängt, steuern wir den Litermont an. Ein wenig Matsch im Wald lässt uns erschrockene Schreie ausstoßen und ein wenig schleudern. Tino funktioniert wieder als Beleuchter, diesmal mit zwei Aufgaben: Objekte anleuchten, diesmal das Margaretenkreuz, und zum zweiten die Trails ausleuchten. Denn er ist der einzige, der eine Lampe auf dem Kopf herumfährt. Wenn er ihn d richtig hält, kann man sogar die Wege richtig ausleuchten. Mit unseren Lenkerfunzel leuchten wir geradeaus, obwohl der Weg links herum läuft. Gut dass Tino dabei ist. Daniel hat auch seinen Part: Er muss von ihrer letzten großen Reise über den Teich erzählen… „Steine ohne Mond“ weiterlesen
Kopf einziehen
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Fahrer/innen: mit Sebastian und Michel
Strecke: Lückner, Rimlingen, Losheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:00 Std / 46 km / 900 hm
Wetter: 5 Grad, bewölkt, grauer Himmel
Kopf runter, hieß es bei dieser Sonntagstour ganz oft. Nachdem wir die Oppener Kuppe erklommen hatten, bogen wir in diverse Trails ein, z.B. den Schluchtenweg und da muss man öfter mal den Kopf einziehen oder sogar ganz absteigen, so weit biegen sich die Äste herunter.
Wo gibt es in der Gegend (oder den Hochwald noch miteinbezogen) einen Wasserfall, einen kleinen, richtigen? Da muss man dem Oppigbach folgen und auf ein gewisses Rauschen hören. Der Trail am Bach vorbei ist wieder frei und gut befahrbar, abgesehen von ein paar nassen Wurzeln… „Kopf einziehen“ weiterlesen
Leuchtende Kuhohren
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Wahlen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Wetter: 4 Grad, bewölkt, Mond
Die verschwindende Sonne einfangen. Schnell durch den Lückner zur Wahlener Platte hoch. Da steht sie noch. Kurzes Gespräch mit den Kühen. Sie lassen sich die letzten Strahlen auf die Buckel und die Ohren scheinen. Es wird kalt. Sie haben ein dickes Fell.
Kein VW-Bus in Sicht. In Ermangelung eines solchen muss ein ausrangiertes landwirtschaftliches Nutzfahrzeug herhalten. Das steht aber noch keine zwanzig Jahre herum. Es rostet trotzdem. Die EU hat´s bezahlt. Der Steuerzahler. Wir… „Leuchtende Kuhohren“ weiterlesen
Bullimanie
Was hat er denn jetzt mit den Bullis? Ein Autofreund war er doch noch nie. Stimmt, aber ein VW-Bus ist etwas Besonderes. Sinnvoll eingesetzt, ist er fast unersetzlich. Fast 20 Jahre begleitet uns unser weißes Ungetüm und hat schon viele Bikes transportiert.
Einen Bezug zum „Bulli“ gibt es schon, deshalb auch das Interesse an den „Bulli-Caches“. Gibt es eigentlich noch mehr in der Gegend?
Jedenfalls stieß der Tagebucheintrag über den „einsamen Bulli“ auf das Interesse DER Bulli-Seite im Netz: www.vw-bulli.de „Bullimanie“ weiterlesen
Noch´n VW-Bus
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Fahrer/innen: mit Tino
Strecke: Lückner, Wahlen, Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Wetter: 5 Grad, bewölkt, Mond
Die in den Süden ziehenden Wildgänse begleiteten uns auf unserer Mittwochtour bis in den dunklen Abend hinein mit ihrem Geschnatter. Aufgereiht wie Perlen, in der typischen Keilform flogen sie über uns hinweg und kündigten damit die kalte Zeit an…
Wir sind unterwegs nach Wahlen, um einen weiteren VW-Bus zu suchen, der in der Gegend abgestellt wurde und nun nur noch von Cachern oder Mountainbikern besucht wird. Bald wurden wir fündig. Diesmal ist es kein Bulli, sondern ein Transporter, ein Firmenfahrzeug, das vor viele Jahren in die Büsche gefahren wurde, wohl um Entsorgungskosten zu sparen. Der Firmenname ist noch auf der verrosteten Tür zu lesen. Nach und nach wird der Blechhaufen von der Natur verschluckt. Ein Baum ist dem armen Kerl aufs Dach gefallen, Scheiben hat er auch keine mehr. Eine Zeitlang war er bestimmt ein interessanter Spielplatz für die Wahlener Jungs gewesen… „Noch´n VW-Bus“ weiterlesen
Fotomontagen
Aus Frust wegen eines nicht erreichten Tourenzieles musste am PC Ersatz geschaffen werden: eine neue Fotomontage.
Beabsichtigt war, auf dieser Tour noch einen gestrandeten VW-Bus zu besichtigen, ebenfalls ein Geocache. Nähe Wahlen. Außer der Urwahlener Kapelle nichts gefunden. Auch ein Einheimischer konnte nicht weiterhelfen. Und schon war die Zeit um. Es wird einen neuen Versuch geben…
[Fahrer/innen: allein / Strecke: Lückner, Wahlen / Dauer: 1:50 Std / Wetter: 4 Grad, Sonne] „Fotomontagen“ weiterlesen
Schafe im Nebel
Er wollte und wollte nicht weichen, der Nebel. Dabei freute ich mich darauf, einige Nebelbilder zu schießen. Dazu muss sich der feuchte und zähe Dunst, aber ein wenig lichten und vor allem, die Sonne ein wenig zumindest durchlassen. Ab und zu schafft sie es, wie der Mond auszusehen, aber dann hat der Nebel sie wieder verschluckt.
Eine Schafherde hinter Schmelz war dann ein geduldiges und interessiertes Fotoobjekt.
Und als es dann ein paar Äpfel gab, die noch auf den Bäumen hingen, rückten sie näher heran und einem fast schon auf die Pelle… „Schafe im Nebel“ weiterlesen
Lukas läuft
Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Niederlosheim, Losheim und retour
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Wetter: 4 Grad, Regen
… Elisabeth, betreut, Norbert fährt – zum Martinslauf nach Losheim.
Es regnet Bindfäden, ein Spaß für Läufer und Mountainbiker. Aber wir müssen uns langsam aber sicher an dieses Wetter wieder gewöhnen.
Der Martinslauf durch den Ort und am See entlang ist gut besucht, mehr Läufer als Zuschauer, diesmal sogar mit Walkern, die im Weg herum stöckelten…
Mathias Paul, unser Bioladenmann aus Piesbach, läuft auch mit. Lukas und Mathias werden beide Neunter in ihrer Altersklasse. Gratulation. „Lukas läuft“ weiterlesen
Die fliegenden Jungs
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Geisweiler Hof, Hüttersdorf, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Wetter: 10 Grad, bewölkt, sonnig
Einsteigen in die Spiegelreflexfotografie? Vereinbart sich das mit Mountainbiken? Welche Kamera? Welche Marke? – „Lebenswichtige“ Fragen, die einen fotobegeisterten Mountainbiker nächtelang beschäftigen…
Dankenswerterweise konnte ich eine Nikon (7100) ein Wochenende lang ausprobieren. Keine Zeit und Muse mich tief einzuarbeiten, Kamera in den Rucksack und einfach ausprobieren.
Etwas mehr Geduld und Vorbereitung hätten nicht geschadet, denn die Kamera war auf ISO Hi2 eingestellt und das war wohl nicht so ideal. So sind die Fotos mit den fliegenden Jungs an der Primshalle Schmelz zu grieselig geworden (zu hohe ISO-Werte) „Die fliegenden Jungs“ weiterlesen
Im königlichen Wald
Manchmal ist es ganz interessant, wenn man zurück blickt, es muss ja nicht immer voller Wehmut sein…
In lockerer Folge wird es solche Rückblicke gegeben, auf den Tag genau: Was war vor 10 Jahren?
Zum Einstieg gibt es zwei Tage. Da war die Website noch kein Blog, sondern selbstgebastelt, deshalb werden die Texte und Bilder neu eingebettet… „Im königlichen Wald“ weiterlesen
Die Sonntagstouren
Eine Betrachtung
Sie sind seit über 30 Jahren eine feste Einrichtung. Schon zu HGS´ Zeiten haben wir uns am Sonntagmorgen getroffen und sind dann losgezogen. Meist ging es in Michelbach los, aber da waren und sind wir flexibel. Je nach Zielrichtung gab und gibt es andere Treffpunkte, sei es Hüttersdorf oder Lebach…
Solch eine feste Einrichtung wie eine Sonntagstour ist das Rückgrat einer Gruppe. Und die nannte sich schon ganz früh: die Lückners. Es herrscht jedoch kein Zwang, wer nicht kann oder will, bekommt keine Minuspunkte auf einem imaginären Konto. Freiwilligkeit, Flexibilität, aber auch Kontinuität sind die wichtigen „Wirbel“ dieses Rückgrates. So kam und kommt es vor, dass jemand allein sonntags unterwegs ist oder wir sind eine große Gruppe, die schon einmal zehn Leute stark war. „Die Sonntagstouren“ weiterlesen
Der verlassene Bulli
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Auschet
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
Wetter: 5 Grad, regnerisch, neblig
… so heißt ein Cache, ein besonderer „vergessener Platz“, der verrückterweise ziemlich vor der Haustür liegt. Mara, inzwischen begeisterte Cacherin, hat den Tipp gegeben. Da musste ich unbedingt hin. Leider kein tolles Wetter, es hat nur geregnet, aber es ist ein ganz besonderer Platz. Schon auf dem Weg dorthin, begegnen einem schaurige Sachen: eine verlassene Holzhütte, inzwischen ganz grün, ein zurückgelassenes Herrenhemd. „Der verlassene Bulli“ weiterlesen
Erledigungen
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Schmelz, Renges, Gresaubach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Wetter: 5 Grad, neblig
Kurze Tour nach Schmelz, diverse Erledigungen, Abstecher zum Renges, durch den Großen Horst, über Gresaubach zurück, Vogel getroffen, neblig und kalt, so wie man es sich im November vorstellt…
„Erledigungen“ weiterlesen
Im traurigen Monat
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Nunkirchen, Bardenbach, Dagstuhl
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:00 Std
Wetter: 5 Grad, bewölkt, Regenschauer
War das jetzt eine Foto- oder eine Mountainbiketour? Wohl beides, obwohl bei diesem scheußlich-schönen Wetter eher das Fotografieren zur Ausfahrt motivierte.
Einzelne Regenschauer feuchteten Mann und Rad etwas an, Blätter flogen durch die Luft, Pfützen stellen sich in den Weg. Jetzt ist wohl Herbst. Ein verlassenes Häuschen am Wegrand vor Dagstuhl reizte zum Reinschauen und Reinfotografieren, aber das Alter und rückgelassene Lebenszeichen fehlten, ein eher langweiliger Lost Place.
Vor einem lebendigen Wolkenhimmel bot die Ruine Dagstuhl schon mehr… „Im traurigen Monat“ weiterlesen
