Reha-Geschichten (15)
…dröhnen schon seit 8 Uhr über St. Wendel hinweg. Zu dieser Kirche würde ich heute gerne hinfahren, denkt der Reha-Mann im Bett und lauscht den Glocken. Es ist Sonntag. Als die Frau dann kommt, hat sie ihr Rad dabei, doch von einer Tour ist sie nicht begeistert, denn der Reha-Mann ist auch noch etwas erkältet… Der Mann nervt dann so lange, bis die Frau nachgibt: Aber nicht so lange! Es waren dann am Ende wirklich nur 40 Minuten… „Die Glocken der Abtei“ weiterlesen
Fast fortgeflogen
Reha-Geschichten (14)
Wir wollen gerade losfahren, da peitscht der Wind einige Regenschauer über den Bosenberg. Aber das kann uns wirklich nicht aufhalten. Es wird die erste MBT-Runde nach einigen langen Wochen in zwei Kliniken.
Lukas ist dabei und passt – wie so oft – auf… „Fast fortgeflogen“ weiterlesen
Mittelalterliches STW
Reha-Geschichten (13)
Das Stück Mauer, das einen Parkplatz begrenzt, sieht ziemlich neu aus, soll aber – wie eine Infotafel uns belehrt – aus dem Mittelalter stammen und ein Teil der ehemaligen Stadtmauer sein… „Mittelalterliches STW“ weiterlesen
Elektronisch gesichert
Reha-Geschichten (12)
Es piept ganz leise vorm Betreten des Zimmers, es piept dann nochmal im Zimmer… Die Türen in der Klinik haben keine normalen Schlösser mit Schlüssel, sondern es sind elektronische Schlösser. „Elektronisch gesichert“ weiterlesen
Der Duschstuhl
Reha-Geschichten (11)
Wenn morgens auf dem Therapieplan „Duschen“ steht, dann ist es sehr bequem, wenn man sich zum Duschen setzen kann. und natürlich – für uns Wackelige – sicherer… „Der Duschstuhl“ weiterlesen
Tiefenbachpfad
Reha-Geschichten (10)
…ein toller Premiumweg vor der Kliniktür. Ein paarmal sind wir schon zu Fuß ein bisschen darauf herum gelaufen.
Es gibt eine schöne Stelle, da hat man gut Aussicht auf St. Wendel und die Abtei… „Tiefenbachpfad“ weiterlesen
Vegan in der Reha?
Reha-Geschichten (9)
Nach unseren sehr schlechten Erfahrungen in der Reha Weiskirchen, waren wir auf einiges gefasst. Aber sowohl die behandelnde Ärztin als auch die zuständige Ernährungsberaterin haben nicht das Gesicht verzogen oder uns Vorträge gehalten, sie haben das akzeptiert und waren offen.
Wenn man die vegane Ernährung nicht nur als ethisches, sondern auch als Gesundheitskonzept sieht, gehört sie wohl in eine Reha, die wiederherstellen und gesundmachen will… „Vegan in der Reha?“ weiterlesen
Erinnerungen: MTB-Marathon St. Wendel
Reha-Geschichten (8)
Die kleine Wanderung gestern hat einige Erinnerungen wach gerufen. In diesem Schaumberger Land waren wir jahrelang Gast gewesen. In den 80er und 90er- Jahren war St. Wendel die saarländische Hochburg des Mountainbikens gewesen. Viele internationale Vernstaltungen wie Worldcup, Europameisterschaften usw. lockten Tausende hierher. Wir waren oft unter den Massen zu finden, wollten die Stars und ihre Räder sehen… „Erinnerungen: MTB-Marathon St. Wendel“ weiterlesen
Immer unterwegs
Reha-Geschichten (7)
Reha heißt: immer unterwegs sein. Ein ziemlich eng geschnittener Behandlungsplan zwingt uns alle zur Mobilität. Es können bis zu 8 Termine am Tag sein. Im Kopf aber immer das „Eile mit Weile!“. Niemand schimpft, wenn man mal zu spät kommt, nur bei den Meditationen muss man außen vor bleiben, dann macht man eben eine Einzelmeditation. „Immer unterwegs“ weiterlesen
Achtsam in den Rehatag
Reha-Geschichten (6)
Scheinbar sind inzwischen asiatische Weisheiten und Methoden bis in deutsche Kliniken vorgedrungen, was bestimmt ein Gewinn für die Patienten ist. So kann der Tag in der Bosenbergklinik mit einer Achtsamkeitsübung begonnen werden, einem meditativen Einstieg. Für mich gibt es zudem auf Wunsch auch eine Achtsamkeitstherapie, ebenfalls Atemübungen nach buddhistischem Muster. „Achtsam in den Rehatag“ weiterlesen
Rollator, Jogginghose und Leinentasche
Reha-Geschichten (5)
…sind die untrüglichen Kennzeichen des echten Rehamenschen. Mir fehlt eigentlich alles. Die Leinentasche (darauf der sinnige Spruch: „Hier kommt Gesundheit zum Tragen“) wurde schnell gegen einen kleinen Rucksack ausgetauscht, weil die Tasche schrecklich unpraktisch und öd ist. Denn Sachen muss man immer mit herum schleppen: Wasserflasche, Handtuch, Behandlungsbuch, Schlüssel… „Rollator, Jogginghose und Leinentasche“ weiterlesen
Nintendo in der Reha
Reha-Gewschichten (4)
Auf dem Programm steht diesmal: Wii Fit Ballance, ein Computerspiel für Kopfpatienten. Man steht mit beiden Füßen auf einer Art Brett und schaut auf einen Bildschirm an der Wand. Mittels leichter Körperbewegungen, Gleichgewichtsverlagerungen kann man das Spiel steuern. Für Anfänger: Kugeln in ein Loch rollen lassen. Gar nicht so einfach! Nächste Woche wird es wohl besser gehen, jedenfalls eine spaßige Anwendung… Und das vor dem Frühstück! Was will man mehr? „Nintendo in der Reha“ weiterlesen
Werkstatt im Schnee
So ein bisschen Schnee zeigt Wirkung: weniger Andrang in der Werkstatt. Das hat gepasst, zumal Lukas heute fast allein war. Daniel A. kam noch und ein paar syrische Helfer waren auch da… „Werkstatt im Schnee“ weiterlesen
Frühsport und Frühstück
Reha – Geschichten (3)
Der Sport kommt vor dem Frühstück, denn dann schmeckt das noch besser…
Erstmal zum Wachwerden eine Runde Qi Gong auf dem kleinen Balkon des Zimmers. Blick auf verschneite Bäume, eine Viertelstunde langsame fließende Bewegungen bei gleichmäßigem Atem, sehr erfrischend bei kalter Luft… „Frühsport und Frühstück“ weiterlesen
Das massierende Wasserbett
Reha-Geschichten 2
Die Maschine heißt Medi-Jet und wird so manchen physiotherapeutischen Arbeitsplatz wegrationalisiert haben. Es ist eine Art Wasserbett. Man legt sich mit dem Rücken drauf, ein paar Einstellungen am Steuerpult und schon geht es los: Von unten drückt ein kräftiger Wasserstrahl auf die zu massierenden Körperteile und wandert den Rücken rauf und runter. Das Bett ist geheizt, und die Massage angenehm, auch wenn keine menschliche Hand dich berührt. Das einzige Problem: einschlafen und den nächsten Behandlungstermin vepassen… „Das massierende Wasserbett“ weiterlesen
Duddeln auf dem Ergometer
Reha-Geschichten
Endlich wieder Radfahren, denkt der Patient und freut sich. Na ja, Radfahren kann man das Duddeln auf einem Ergometer schon nennen: Es gibt einen Lenker, Pedale, einen Fahrradcomputer, doch so Manches fehlt: das anspruchsvolle und
abwechslungsreiche Gelände, das Panorama, die frische Luft- doch halt: die Therapeutin öffnet das Fenster-, die netten Kumpels. Die Mitstreiter auf den anderen fünf Rädern sind mir nur vom Gesicht her bekannt…
