Das gute Rad findet seinen Weg immer noch allein nach Lebach und zurück. Wie ein Pferd seinen Stall auch ohne Reiter findet. Nur ein wenig lenken und bremsen muss man…
In Lebach ist Markt. „Ei, gudden Tach, hann ihr aach Ausgang…“ Das traurige Wetter hat nicht viele Leute motiviert, aber immerhin waren einige unterwegs. Vielleicht nicht nur, um einzukaufen, sondern der Geselligkeit wegen. Überall sieht man kleine Gruppen, meist RentnerInnen, die munter miteinander plaudern. „Lebacher Motive 1/14“ weiterlesen
Schmelzer Motive 1/14
Das Little Italy war geschlossen, einen Kaffee und ein Gespräch gab es trotzdem. Das ist u.a. das Schöne am Biken und Fotografieren: Man kommt schnell mit Leuten ins Gespräch. Sei es, dass man bemitleidenswert schmutzig aussieht oder dass die Leute wissen wollen, was man fotografiere…
So gab es auf dieser Schmelzer Runde zwei interessante Begegnungen. Erste Stelle: das Kreuz auf dem kleinen Parkplatz gegenüber dem Gloria-Kino. Ei, was ich denn da fotografiere, will ein Mann mit Mütze wissen. Antwort: das schmiedeeiserne Kreuz mit Schmelzer Verkehr im Hintergrund. Joh, das Kreuz is alt. Ei wie alt denn? Joh, das wäs isch nit… „Schmelzer Motive 1/14“ weiterlesen
Fotobiken 4
Die Bildgestaltung
Einige Profis sagen: Es gibt feste Regeln, andere sagen, es gäbe sie nicht und wenn, müsse man sie brechen. Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, erst einmal alle Regeln und Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen, zu nutzen und zu üben. Wer das ausgeschöpft hat, kann „kreativ“ werden. „Fotobiken 4“ weiterlesen
Duddler treffen Paddler
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Fahrer/innen: mit Uwe
Strecke: Nunkirchen, Stausee, Wadern, Dagstuhl, Bardenbach, Büschfeld…
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:30 Std
Wetter: -1 bis +3 Grad, bewölkt, sonnig
Einen Helm hatte er auf, diesmal gelb, farbenfrohe Oberkleidung und rechts einen Handschuh – aber das Rad fehlte. Jörg saß in einem Kanu und das schwamm auf der Prims. Uns schüttelte es leicht: eine feuchte und kalte Angelegenheit, besonders im Winter. Und dann so ein winziges Ding, in dem man auch noch kniet. Für uns eine andere Welt. Nichtsdestrotrotz hat es bestimmt seine Reize, in unserer Region auch mal auf dem Wasser unterwegs zu sein. Besonders die Prims, die ja fast täglich rechts oder links an uns vorbei rauscht, kann mit dem Kanu befahren werden. „Duddler treffen Paddler“ weiterlesen
Schwanensee
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Nunkirchen, Münchweiler, Weierweiler, Weiskirchen, Thailen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:20 Std
Wetter: 4 Grad, bewölkt
Es war kein See, auf dem die zwei Schwäne Modell schwammen, es war der Weier von Weierweiler. Die zwei Schwäne waren top. Sie kamen sofort angeschwommen, blieben auch in der Nähe, schlapperten Wasser. d es wurde immer trüber und dunkler. Der Hochwald hüllte sich wiedermal in Nebel und Wolken. Bis Weiskirchen schob ich mich noch hoch, fuhr dort ein paar feuchte Wege. Das sollte für einen Samstag reichen. Mehr Schwäne gibt es bei den Tieren
„Schwanensee“ weiterlesen
Drama am See
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Fahrer/innen: mit Elisabeth
Strecke: Losheim, Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
Wetter: 3 Grad, bewölkt
Noch war keine Presse da, auch kein Fernsehsender. Hatte es noch keiner mitbekommen?
Der See lag still und verlassen da, ein paar Gänse tappten in einiger Entfernung am schmalen Strand entlang. Die Kanus und Boote lagen doppelt gesichert am Ufer. Wir kamen näher und sahen das Unglück: Nr. 6 war abgesoffen. Zu zwei Dritteln lag das rote Tretboot unter Wasser. Die Stricke, die es halten sollten, schwammen in langen Schleifen um es herum. „Drama am See“ weiterlesen
Atracktive 2014
Ein neues Jahr auch für Axel Molineros „Atracktive“, übrigens das fünfte seit Bestehen. Ein Grund für Axel, ein besonderes Angebot zu machen. So hoffen wir, dass 2014 unsere beiden Zweitagestouren im Saarland Zuspruch finden: der Dreiländercross (Sonderangebot) und der Hochwaldcross. Neu in diesem Jahr wird ein Techniktraining speziell für Frauen sein (Weiskirchen).
Außer im Saarland gibt es interessante Angebote im Schwarzwald, in Luxemburg, in Katalanien, im Piemont…
…alle Termine von Atracktive und nähere Informationen
„Atracktive 2014“ weiterlesen
Die Nebelbank
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Fahrer/innen: mit Tino, Daniel A., Lukas, Raffa, Mike, ab Losheim Benjamin
Strecke: Lückner, Losheim, Lückner, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
Wetter: 8 Grad, bewölkt
Der Lückner ist auf für naturschauspielmäßige Überraschungen gut: Am Rammenfels erwartet uns eine schöne weiße und gespenstische Nebelbank, die wohl aus dem Losheimer Bach erstanden ist. Wir gleiten durch sie hindurch und treffen vor Losheim ( erst Werner L. auf dem Nachhauseweg) dann Benjamin. Dann geht es durch den inzwischen extrem nassen Lückner. Unsere Lampen spiegeln sich in den Pfützen und im nassen Matsch und Laub. Ein Spiel der Lichter. Wir können es nicht immer bewundern, sondern müssen auf den Weg achten. Einmal quert ein Hase, ein anderes Mal stehen Leute mit Hunden erstarrt am Wegrand. Die Zeit vergeht im Nu… „Die Nebelbank“ weiterlesen
Das seltsame Kreuz
Viele Fragen, die einem einfallen, wenn man es entdeckt hat: Warum steht ein Kreuz auf einem Wasserhäuschen? Warum trägt es keine Inschrift? Ist das kleine Gebäude ein Wasserhäuschen? Oder was sonst? Inzwischen ist die Tür zugeschraubt. Nur im Winter sieht man die seltsame Kombination, sonst ist der Ort ziemlich zugewachsen. Er liegt an einem Teerweg, ein gutes Stück hinterm Engelgrund. Man sieht auch einen kleinen Fußpfad hinunter zum Häuschen laufen, bestimmt haben sich die Geocacher den Ort gecacht. „Das seltsame Kreuz“ weiterlesen
Lebacher Motive 1/14
Ein Opa mit zwei Krücken und viel Zeit schaut mir beim Fotografieren zu. Ort: Hahn bei Lebach. Ein Weiler, in dem sich zu verweilen lohnt: stark landwirtschaftlich geprägt, alt, etwas verkommen, urig… Nach dem Fotografieren der Schafe kommen wir ins Gespräch und er hatte viel zu verzähle…
Auch Lebach hat einige interessante Ecken vorzuweisen… „Lebacher Motive 1/14“ weiterlesen
Vom Riemen angetrieben
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Fahrer/innen: mit Uwe, Sebastian, Jörg und Elmar
Strecke: Schmelz, Birg, Hoxfels, Höchsten, Dorf im Bohnental, Überlosheim, Nunkirchen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:20 Std
Wetter: 5 Grad, bewölkt
Nicht dass uns jemand sonntags mit der Peitsche hinausjagen oder antreiben muss, es war halt Jörgs neues, von einem Riemen angetriebenes Spielzeug, das diesmal den Titel für den Eintrag lieferte.
Nicht nur dass das Gefährt einem mit seiner Farbe ins Auge springt, auch die Technik des Antriebs ist bemerkenswert: ein Piniongetriebe mit einem Gates Carbon Riemen. Es sieht echt ansprechen und locker aus. Noch sah um 9 Uhr alles sauber ineinander passen aus, wie würde es aber nach zwei Stunden Matsch sein? Vorab: kein Problem. Eine kleine Testfahrt am Schluss zeigt, wie geschmeidig das Maschinchen immer noch lief… Das Getriebe wurde in einem grellgrünen Nicolai-Rahmen verbaut. „Vom Riemen angetrieben“ weiterlesen
Jung bleiben
Nachtrag im Herbst 2021
Leider gibt es diesen Hildmann nicht mehr: Er ist seit einigen Jahren zum Verschwörungstheoretiker, rechten Aktivisten und Coronaleugner geworden. Mit diesem Attila wollen wir nichts zu tun haben!
Er erkundet mit dem Mountainbike die Gegend um die alte japanische Kaiserstadt Kyoto herum, besucht Klöster, er meditiert, probiert die japanische Küche und sammelt neue Erfahrungen. Attila Hildmann möchte herausfinden, ob man Alterungsprozesse tatsächlich aufhalten kann. Er hat natürlich nicht den Jungbrunnen gefunden und wird wohl keine neue Anti-Aging-Creme kreieren, aber er fand auch in anderen Kulturen eine Bestätigung dafür, dass pflanzliche Ernährung nicht nur gesund ist, sondern auch Alterungsprozesse aufhalten kann.
In einem sehr ausführlichen theoretischen Teil seines Buches beschreibt er seine Reise nach Japan und nach Italien, ins Dorf der Hundertjährigen. Auch die wissenschaftlichen Zusammenhänge von Ernährung und Altern kommen nicht zu kurz. Wir lernen etwas über Telomere, freie Radikale und Antioxidantien. „Jung bleiben“ weiterlesen
NMs Fotoblog
Im Netz ist viel Platz. Auch für Fotos. Unsere Welt ist immer stärker visuell ausgerichtet. Fotografieren bzw. Fotos anschauen kann vielleicht den Blick für das Wesentliche schärfen.
Fotos, die weniger mit Mountainbiken zu tun haben oder auch zu Fuß gesammelt wurden, werden auf diesem Blog erscheinen.
In Zukunft wird es in den Tagebucheinträgen Links geben zu den Fotos, die auf MTB-Touren entstanden und (von der Menge oder vom Thema her) nicht mehr ins Tagebuch passen… „NMs Fotoblog“ weiterlesen
Neujahrstour 2014
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Fahrer/innen: mit Uwe, Sebastian, Lukas, Raffa, Michel
Strecke: Nunkirchen, Konfeld, Schimmelkopf, Weiskirchen, Weierweiler
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:00 Std / 48 km / 920 hm
Wetter: 5 Grad, bewölkt
Oh je, dachten bestimmt einige, das neue Jahr fängt ja gut an. Wir starten um 10 Uhr in Richtung Schimmelkopf. Tradition. Nach 10 Minuten heißt es umkehren, eine Pedale des Geid hatte den Geist aufgegeben. Mit einer halben Stunde Verspätung starten wir also die erste Tour im neuen Jahr. Aber der weitere Verlauf ließ nichts zu wünschen übrig… „Neujahrstour 2014“ weiterlesen
Rückblick auf 2013
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Jetzt ist es auch fast zu Ende, das Jahr mit der schrägen Zahl. Es war ein eher ruhiges Jahr, aber mit einigen Höhepunkten. Dazu zählen natürlich unsere Touren in den Bergen, besonders beeindruckend dabei die Tage im Piemont. Kräftig mit dabei im verflossenen Jahr: Lukas. Nach längerer Pause waren wir auch wieder (als Zuschauer und Betreuer) auf MTB-Rennen dabei. „Rückblick auf 2013“ weiterlesen |
Die Rucksackparade
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Fahrer/innen: mit Uwe, Sebastian, Lukas, Raffa, Daniel K.
Strecke: Schmelz, Lebach, Hoxberg, Nalbach, Piesbach, Sodixhütte, Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:50 Std / 40 km
Wetter: 3 Grad, sehr regnerisch
Dieses Wetter konnte zumindest Uwe nichts anhaben. Die Regentropfen perlten so blitzartig von seiner neuen und blauen Gorejacke ab, als hätten sie Angst vor einem längeren Verweilen. Die Lückners treffen sich in Lebach mit der Lukas´ Gang (Kennzeichen: keine Schmutzbleche). Schon dort Weg dorthin war recht feucht. Der Regen nahm keine Rücksicht.
Zum Kaltbekommen war anschließend keine Zeit, denn es ging frontal hoch zu den Felsen. Alle staunten: Es ging besser als befürchtet. Jetzt waren die Jungs so in Fahrt, es blieb noch nicht einmal Zeit für ein Gruppenfoto an den kalten Steinen. Weiter, weiter. Jetzt hörte es auch noch auf zu regnen. Wir arbeiteten uns bis zur Downhillstrecke vor – und pausierten, schauten uns das an – und machten kehrt. „Die Rucksackparade“ weiterlesen
