Um acht Uhr brechen wir wieder auf. Wir haben freie Bahn, denn die Trekker nehmen einen Pfad auf der anderen Seite des Baches. Die Steigungen sind mäßig, aber die Höhe macht uns jetzt zu schaffen, 17Km, 650 hm. In knapp 3h waren wir da.
Vorher mussten wir noch eine Lawine umfahren, ein weiteres Zeichen des Schneesturms. Dann gab es einen kleinen Pass mit Blick ins Tal zu erklimmen … Jetzt war Schluss mit lustig und einfach, der Weg ins Tal voll vereist. Wir rutschten langsam runter, kamen alle gut unten an. Nur ein Motorradfahrer hatte berghoch mehr Probleme.
Lower Pisang
Es geht hoch und hoch, breite Wege, viel Geröll, Singletrailfeeling. Oft müssen wir auch schieben, Motorrädern, Trägern, Mauleseln ausweichen…
Dann ein erstes Highlicht, eine in den Fels gesprengte Strasse, Tiefblicke, Gletscherberge…Und eine erste große Schneelawine, die wir umfahren müssen. Ein erster Hinweis auf den Schneesturm vor kurzem.
Das Tieflicht folgt leider bald, Hari stürzt nach dem Überqueren einer Hängebrücke – beim Schieben. Prellungen, Schmerzen, Schieben…
Eine sich vom Berg her in den Weg schiebende Lawine erinnert an das vergangene Unglück. Und immer wieder durchfahren wir kleine Dörfer, an deren Leben man sich auch nicht sattsehen kann. „Lower Pisang“ weiterlesen
Chame
Kaum sind wir in unserer Lodge in Chame angekommen, werden wir schon die Küche gebeten, bekommen heißen Kaffee, Lukas Saft, dürfen beim Essenzubereiten zuschauen… als würden wir zur Familie dazugehören. Das haben wir Tensing, unserem Guide, zu verdanken, der hier alle Leute und Lodges kennt. Inzwischen haben wir mit den beiden Guides, Hari, der zweite, ist der Mechaniker, der unsere Bikes in Schuss hält, ein herzliches Verhältnis, auch mit den beiden Portern, die unser Zeug schleppen. Heute hatten sie Glück, denn ein Jeep nahm sie nach einer guten Stunde mit. „Chame“ weiterlesen
Dharapani
Nach einer ziemlich ruhigen und guten Nacht und einem kraeftigen Fruestueck können wir um 8 Uhr starten. Hat gestern ein Jeep unser Gepaeck transportiert, tun es an diesem Tag zwei Traeger. Im Vergleich zu gestern ist die Strecke diesmal erheblich haerter, viele grobe Steine, Felsen, Pfuetzen – und einige Baeche und Wasserfaelle.
Wetter und Landschaft sind fantastisch. Unbeschreiblich, die Fotos koennen mehr sagen. „Dharapani“ weiterlesen
Jagat
Unglaublich, aber fantastische Wirklichkeit, wir biken durch den Himalaya.
Nachdem einige Einheimische unsere Bikes getestet haben, koennen wir losfahren. Anfangs herrscht noch viel Verkehr, Busse, Lastwagen, Motorraeder, Jeeps. Wir muessen an einigen Baustellen vorbei, dann wird es ruhiger und schoener. Es gibt die ersten Bachdurchfahrten und die ersten nassen Schuhe… Und es gibt die ersten Schiebepassagen…
Pünktlich nach Zeitplan erreichen wir müde, aber sehr glücklich unser Tagesziel, Jagat…
In der Nachbearbeitung mehr, zB. Die Loge, das Essen, das Küken jagende Mädchen, die anderen Kinder, das Schulfest…
Besishahar
Nach der für uns sehr schrecklichen Nachricht über den verheerenden Blizzard, haben wir unsere Tour umgestellt. Wir werden den Pass nicht machen, es sei denn, das Wetter wird es zulassen und den Schnee wegschmelzen.
„Besishahar“ weiterlesen
Kathmandu
Kathmandu, die verrückteste, schmutzigste, lauteste, frömmste, bunteste, lebendigste Stadt der Welt… Zumindest für uns an diesem Tag. Diese Stadt muss man natürlich erlebt haben. Das Chaos, das hier Verkehr heißt, ist sehr gewöhnungsbedürftig: ständiges Hupen, Bremsen, Anhalten, Anfahren, die Straßen, die keine sind, nur Reste, Schotterpisten, übersät mit Schlaglöchern und alles sehr, sehr eng. „Kathmandu“ weiterlesen
Dubai Airport
Der Toilettenmann drückt auf seinen Besen und der spritzt einen dünnen Strahl mit Reinigungsmittel in Richtung Boden. Und dann wird geschabt. Extrem sauber ist es hier, auf dem International Airport von Dubai. Und sehr unübersichtlich – zumindest für uns Neulinge und Unausgeschlafene. Nach einem langen, sehr unbequemen Flug mit Emirates, die zwar hübsche Stewardessen und veganes Mini-Essen zu bieten hatten, aber sehr wenig Platz.. „Dubai Airport“ weiterlesen
Der Countdown läuft
Zuerst einmal vielen Dank an alle, die uns mündlich, per Mail oder Kommentar alles Gute für die Reise gewünscht haben. Wir werden unser Bestes tun und geben. „Der Countdown läuft“ weiterlesen
Hirsche am Zaun
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Fahrer/innen: mit Jörg und Uwe
Strecke: Lückner, Weiskirchen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:50 Std
Uhrzeit: 9.15 – 12.30 Uhr
Fotos: Nikon Coolpix P 310/25 Stück
Wetter: 14 Grad, bewölkt
Hopp, hopp, hopp, rufen die Nunkirjer Hirsche, hä, Karbon statt Kondition… Uwe und Jörg müssen aus fotoorganisatorischen Gründen zu den Hirschen fahren. Dann erst geht es auf die Tour. Eine Hochwaldrunde, wie so oft sonntags. Geschwitzt wird bis hoch zum Rappweiler Tiergehege, gefröstelt wird dann runter bis zum Hölzbach und gezittert wird auf dem Trail am Hölzbach entlang. Alles sehr nass und rutschig… „Hirsche am Zaun“ weiterlesen
Vorbereitungen
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Schmelz, Hüttersdorf
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
Uhrzeit: 10.00 – 12.10 Uhr
Fotos: Canon S100/10 Stück
Wetter: 16 Grad, bewölkt
Da bereitet man ein Projekt fast ein ganzes Jahr vor und je näher man dem Tag X rückt, desto mehr Sachen fallen einem ein, die noch erledigt oder besorgt werden müssen. So kurvt man in Schmelz und Hüttersdorf herum, um noch ein paar Dinge einzutreiben. Von S nach H ist der Trail über die große Wiese und an der Prims entlang Pflicht, nein Genuss… War es die letzten Tage ziemlich hektisch und voll, so ist es sehr wohltuend, weitab von allen Menschen, eine Zeit lang in die leise rauschende Prims zu schauen… „Vorbereitungen“ weiterlesen
Der dampfende Lückner
Um nochmal ein paar Regenklamotten zu testen, geht es eine Stunde bei vollem Regen durch den Lückner. Der Wald dampft, es ist warm. Die Handschuhe ziehe ich bald aus. Unter der Kapuze wird es auch bald zu warm… „Der dampfende Lückner“ weiterlesen
Blumen für die Frau
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Losheim
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:20 Std
Fotos: Canon S100 / 25 Stück
Wetter: 12 Grad, bewölkt. 2 kräftige Regenschauer
Der Mann, Her M., hatte wiedermal keine Ruhe im Hintern. Er musste los. Die Nachbarin, die ihn wegfahren sah, wird wohl angesichts des schlechten Wetters den Kopf geschüttelt haben. Als er unterwegs ein Hungergefühl verspürte, hielt er an, stieg vom Rad und las einige Bucheckern vom Boden auf. Sie schmeckten ihm gut und der gute Geschmack auf der Zunge hielt sich eine Zeitlang.
„Blumen für die Frau“ weiterlesen
Das Abenteuer
Wir wollen es ausprobieren, das nicht ganz alltägliche Abenteuer: die Umrundung des Annapurnagebirges in Nepal – mit dem Mountainbike. Natürlich sind wir nicht die ersten, die das machen. Diese Trekkingrunde um die Gruppe der Sieben- und Achttausender wird inzwischen von sehr vielen Veranstaltern angeboten, auch für Mountainbiker. Wir werden in der beliebtesten Jahreszeit Oktober wohl auf sehr viele Mitreisende treffen… „Das Abenteuer“ weiterlesen
GoPro go!
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Fahrer/innen: mit Jörg
Strecke: Lückner, Mitlosheim, Waldhölzbach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:10 Std
Uhrzeit: 9.15 – 12.00 Uhr
Fotos: Nikon Coolpix P 310/20 Stück
Wetter: 12 Grad, bewölkt
… aber sie ging nicht. Jörgs Neuerungenschaft, die Gopro Hero 3, wollte partout nicht laufen. Und wenn nur kurz. Akku rein und raus hat sie wohl eher nervös gemacht. Bald war der Eigner nervös und das teure Teil verschwand im Rucksack. Hoffentlich hilft ein Update zuhause… „GoPro go!“ weiterlesen
Auf den Esch-Trails
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Fahrer/innen: mit Jörg, Uwe, Dennis und Volker
Strecke: Terres rouges, Esch sür Alzette/Luxmenbourg
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4:00 Std / 50 Km 1100 hm
Uhrzeit: 9.30 – 15.30 Uhr
Fotos: Nikon Coolpix P 310/98 Stück, Sony?/ 87 Stück
Wetter: 10 – 22 Grad, bewölkt, sonnig
Die Erde leuchtet an diesem wunderbaren Herbsttag besonders rot. Wir sind wieder unterwegs auf den Trails der Terres rouges. Die Bäume legen langsam ihr Herbstgewand an, der Himmel stahlt so blau, wie es nur geht. Aber meist müssen wir auf den Weg achten. Die Trails sind so eng, gewunden, steil, dass sie volle Konzentration erfordern…. „Auf den Esch-Trails“ weiterlesen
