Drei Länder 2

Teil 2 der Fotoserie über unsere Tour durch drei Länder…

Eine andere bemerkenswerte Station war der kleine Bahnhof Karthaus vor Trier, wo wir umgestiegen sind: HIer haben sich Graffitti-Sprayer ausgetobt und ein „Gesamtkunstwerk“ erschaffen…
Info zu Sierck les bains:


Info zu Sierck:
Die Anfänge der Ortschaft, die um 960 von Trier abhängig war, reichen bis in das Zeitalter der Karolinger zurück. Der Ort entstand um eine Burganlage, die wohl im 10. oder 11. Jahrhundert in talbeherrschender Lage errichtet wurde. Es wird angenommen, dass es an der Stelle der späteren Burg früher ein gallo-römisches Kastell gab, obwohl römische Funde in Sierck und Umgebung selten waren.[2] Sierck, zuvor unter der Herrschaft der Bischöfe von Trier, gelangte in den Besitz der Herzöge von Lothringen. Das Schloss Sirck (Sirick, Sierck) wurde am 3. September 1643 unter Herzog Enghien von Frankreich belagert und eingenommen. 1661 wurde Sierck beim Vertrag von Vincennes der französischen Krone angegliedert. Kriegsminister Louvois (unter Louis XIV.) ließ die Wohngebäude 1673 zerstören. Das entstandene Plateau nutzten die Franzosen danach militärisch. Im 17. Jahrhundert baute Vauban Sirck zur Festung mit Vorwerken aus. Die Ursprünge der Familie von Sierck liegen im Dunkeln. Sie tauchte im 10. Jahrhundert auf und erlosch gegen 1530. Unter ihrer Herrschaft blühte Sierck auf. Zwei bekannte Vertreter der Familie sind Johann von Sierck († 1305), Bischof von Utrecht und Toul, und Jakob I. von Sierck (1400–1456), Erzbischof von Trier und Gründer der dortigen Universität. Der Vater von Jakob, Arnold VI. von Sierck (1366–1455), verheiratet mit Elisabeth aus dem Geschlecht der Beyer von Boppard, erbaute unter anderem die Burg Meinsberg, heute bekannt als Burg Malbrouck, lange Zeit Hauptsitz der Familie von Sierck. Bis zum Dreißigjährigen Krieg hielt der Aufschwung an. Danach verloren die Stadtbefestigungen und die Burg ihre strategische Bedeutung. Durch die Bestimmungen im Friede von Vincennes kam Sierck ‚mit seinen dreißig Dörfern‘ 1661 zu Frankreich. 1785 wurde das Moselufer befestigt und die Stadtmauern abgerissen – die Stadt konnte sich ausdehnen. Ab 1790 war Sierck Hauptort des Kantons Sierck-les-Bains. Von 1802 bis 1806 gehörte der Ort zum Kanton Launstroff. Nach dem Frieden von Frankfurt vom 10. Mai 1871 kam Sierck zum Bezirk Lothringen des deutschen Reichslandes Elsaß-Lothringen. Der Versailler Vertrag bestimmte 1919 die Abtretung des Orts an Frankreich. 1944 wurde Sierck bei Bombenangriffen schwer beschädigt. Der seit dem 23. Juli 1936[3] gültige Ortsname Sierck-les-Bains, geht auf das Thermalbad zurück, das sich im 19. Jahrhundert an der Stelle des heutigen Bahnhofs befand. (Wikipedia)

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