Ein Nebeltag

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Lückner, Kansas, Reimsbach, Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
    Wetter: -1 Grad, neblig

Es tropft vom Helm und von der Nase, die Handschuhe sind nass und die Brille ist beschlagen. Doch es regnet nicht, es nebelt stark.
Sonst macht das Fahren durch den Nebel eigentlich Spaß, wenn er aber so dick ist und die Sonne nicht durch kommt und es ist noch um Null Grad herum, dann ist der Spaßfaktor etwas geringer.
Fotografieren geht noch. Mit hohen ISO-Einstellungen kann man ein paar Motive einfangen… „Ein Nebeltag“ weiterlesen

Fotobiken 1

Ein großer Aktionsradius
Mountainbiken und Fotografieren können eine sinnvolle und bereichernde Symbiose eingehen. Hunderte von Webseiten kann man zum Thema Fotografieren lesen, sogar viele übers Fotobiken. Im Folgenden findet ihr eine ganz persönliche Darstellung bzw. Anleitung…

Was der Reisende, der Wanderer macht, kann der Mountainbiker auch. Gegenüber diesen sich langsamer Bewegenden hat das einige Nachteile, aber auch viele Vorteile. Die Motive fliegen oft viel zu schnell an einem vorbei, als dass man sie bewusst wahrnimmt. Es verlangt etwas mehr Konzentration und Übung, trotzdem das Interessante zu sehen. Was beim Biken sowieso wichtig ist, nämlich vorausschauen, gilt ebenso fürs Fotografieren. Auf dem Bike kommt man schnell von einem Schauplatz, von einer Location, zur nächsten. Der untergehenden Sonne nachjagen, geht per Rad besser als zu Fuß. Der Aktionsradius ist einfach größer. „Fotobiken 1“ weiterlesen

Wie die Wildschweine

    Fahrer/innen: mit Tino, Daniel A. und Benja
    Strecke: Lückner, Losheim, Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
    Wetter: 4 Grad, dunkel

… wühlen sich drei Biker durch den Schlamm. Sie sind durch den Lückner unterwegs nach Losheim, um einen vierten abzuholen. Gemeinsam kehren sie zurück in den Wald und hoffen, keine echten Wildschweine zu treffen. Alles ist ruhig und friedlich, noch nicht einmal ein Hase oder ein Rehlein ist zu sehen.
An der Odilienkapelle gibt es das inzwischen übliche Fotoshooting. Die Madonna in der Nische wird sich ihres gedacht haben… „Wie die Wildschweine“ weiterlesen

Das Licht im Wald und draußen

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Lückner, Münchweiler, Weierweiler
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:10 Std
    Wetter: 5 Grad, sonnig

Es ist an jedem Tag und zu jeder Tages- und Jahreszeit etwas anders, das Licht im Wald und das Licht vor dem Wald. Deshalb wird es einem, wenn man darauf achtet, unterwegs, auch wenn man oft die selben Wege fährt, nicht langweilig. Feuchtigkeit, Kälte und Sonne ergeben eine besondere Mixtur, die den Wald verzaubern können. Auch Wasser ist sehr empfänglich für Licht…
An einigen „rostigen Objekten“ bin ich unterwegs hängen geblieben – und natürlich im Wald.

In Weierweiler grüßt mich ein mir unbekannter Mensch, der Oliver aus Weiskirchen, Mountainbiker beim RC Bike Mandern und Leser des Tagebuchs. Das hat mich gefreut! Euer CTF werden wir uns für nächstes Jahr vormerken! „Das Licht im Wald und draußen“ weiterlesen

Apfelernte im Advent

    Fahrer/innen: mit Raffa und Daniel K.
    Strecke: Lückner, Schmelzer Wald, Litermont, Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:50 Std / 40 km / 900 hm
    Wetter: 5 Grad, bewölkt

Anstelle von zwei Kerzen brennen an diesem zweiten Adventssonntag bei uns zwei Rücklichter. Nicht dass uns jemand von hinten nicht gesehen hätte, aber es ist schließlich Advent und da müssen Lichter brennen. Nichts geht über elektrische Gemütlichkeit.
Gemütlich ging es bei uns aber nicht immer zu. Die Wege sind natürlich immer noch sehr schlammig und sehr nass. Und der Bachundburrenpfad verlangt einem bei Nässe schon einiges ab. Hin und wieder bleibt man voll im Morast stecken (Daniel) oder schmiert bei schrägen Hanglagen ab (Norbert).
Vor Hüttersdorf ernten wir noch einige Äpfel frisch von einem sonst kahlen Baum. Wind und Frost haben sie noch nicht zu Fall gebracht und so schmecken sie noch richtig frisch. „Apfelernte im Advent“ weiterlesen

Knirschen und Schleifen

    Fahrer/innen: mit Uwe
    Strecke: Lückner, Losheim, Scheiden, Stausee
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:30 Std
    Wetter: 2 Grad, regnerisch

… war bei dieser Tour das dominierende Geräusch, spätestens nach der ersten halben Stunde. Danach waren wir schon ziemlich eingesaut und Ketten, Ritzel, Scheiben beschwerten sich zu Recht. Uwe gab besonders deutliche Geräusche von sich. Eine seiner hinteren Bremsbeläge hatte sich in den Bremsenhimmel verabschiedet.
Zum Teil lag noch Schnee vom Morgen auf den Wegen, im Hochwald sowieso…

Wir fuhren seit langem mal wieder hoch bis nach Scheiden, um das grandiose Panorama zu genießen. Noch nicht einmal das Dorf konnte man von den Panoramabänken aus richtig sehen.
Trotzdem hat diese Witterung ihre Reize, wenn auch nicht für jeden. Unten am Bach sah es richtig romantisch aus: das munter plätschernde Wasser, die grünen Felsen, etwas Schnee am Rand… „Knirschen und Schleifen“ weiterlesen

Tauben über Saarlouis

Nicht nur der eisige Wind, sondern auch eine riesige Menge Tauben pfiffen über die Köpfe der Saarlouiser hinweg, die auf dem Großen Markt munter und geschäftig unterwegs waren.
Mit dem Rad in Saarlouis: durch die vollgeparkte Stadt kurven, hinüber zur Vauban-Insel, dem Saaraltarm folgend und an der „jungen“ Saar entlang zurück zur Stadt…
Natürlich Weihnachtsmarkt. Interessanter aber waren die Tauben und die Menschen. „Tauben über Saarlouis“ weiterlesen

Schwähr newwelisch

    Fahrer/innen: mit Dennis
    Strecke: Schmelz, Lebach, Höchsten
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:50 Std
    Wetter: 3 Grad, stark neblig

S´woar schwähr newwelisch morjens. Dennis hatte vormittags Zeit, also trafen wir uns in Lebach und schwammen durch die Gegend. Sicht unter 20 Metern. Die gefühlte Kälte war wegen des Nebels auch etwas höher als normalerweise.
Am Hoxfels vorbei fuhren wir rüber nach Höchsten. Irgendwie sah es überall gleich aus. Den Trail hinüber nach Gresaubach kann man zur Zeit vergessen. Wir mussten bestimmt sechsmal absteigen wegen um gestürzter Bäume.
Fotografisch gesehen machen sich Bäume im Nebel ganz gut… „Schwähr newwelisch“ weiterlesen

Gespenster im Wald

    Fahrer/innen: mit Tino
    Strecke: Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
    Wetter: 1 Grad, bewölkt, dunkel

Man darf keine Angst vor Gespenstern haben, wenn man abends durch den Wald fährt. Dort schaut eine schaurige Gestalt aus dem Gebüsch, hier greifen bleiche Arme nach dir. Die hellen Lampen lassen die bizarren Gestalten so schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind.
Wie lange kann man im Dunkeln ohne Licht fahren? Wir probieren es mal. Es war schon fünf Uhr durch, als wir auf die Wahlener Platte kamen. Dort zündeten wir die Lichter an. Auf den breiten Wegen hoch auf die Oppener Kuppe hat man genug gesehen. „Gespenster im Wald“ weiterlesen

Total beheizt

Jetzt ist es doch Winter geworden. Minusgrade, gefühlt ist es richtig kalt. Besonders abends. Manche Leute frieren mehr als andere, aus verschiedenen Gründen…
Soll er heute ausfahren? Bei der Kälte? Natürlich, er ist doch gerichtet darauf. Noch einmal kontrolliert er alle seine Heizutensilien, die noch an der Steckerleiste hängen. Überall grün. Ausstöpseln und es kann losgehen. „Total beheizt“ weiterlesen

Ein Gefährt(e)


    Anlass für den folgenden Eintrag ist ein geplatzter Artikel für das VW-Bulli-Magazin. Dort sollte etwas über das zweite VW-Bus-Wrack (bei Wahlen) erscheinen, auch ein Cache. Aber wie sich herausgestellt hat, ist es kein VW, der dort vor sich hin rostet, sondern eher ein Henschel/Hanomag-Fahrzeug, das im Gebüsch vor vielen Jahren entsorgt wurde. Als Ersatz gibt es die Gedanken zu unserem VW-Bus, ohne den unser Mountainbike-Leben nicht so bequem verlaufen würde…

„Ein Gefährt(e)“ weiterlesen

Im Freilichtmuseum

    Fahrer/innen: mit Sebastian
    Strecke: Gr. Horst, Höchsten, Limbach
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:30 Std
    Wetter: 2- 6 Grad, bewölkt, sonnig

Plötzlich standen wir vor einem Panzer. Er parkte neben einem verfallenen Haus. Wo waren wir gelandet? In einem Freizeitpark? In einem Freilichtmuseum oder einem Kriegsmuseum? Ein Friedensmahnmal? Der Panzer ist verrostet und das Grün drumherum hat ihn bald ganz eingekleidet. Da hatten wir uns wohl bös´ verfahren. Später sollten wir auf ein Schild mit dem Hinweis auf einen militärischen Sicherheitsbereich stoßen. Es sah eigentlich ganz friedlich hier oben aus. Eine weite Landschaft, schöne Ausblicke ins St. Wendeler Land. Ein kleiner Weiher. Jogger, Spaziergänger – und dann so etwas. „Im Freilichtmuseum“ weiterlesen

Der Püppchentrail

    Fahrer/innen: mit Tino und Uwe
    Strecke: Lückner, Schmelzer Wald, Lebacher Wald
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:10 Std
    Wetter: 6 Grad, bewölkt, regnerisch

Schon zigmal dran vorbei gefahren: am Püppchentrail. Dank Uwe und den Bettingern, die ihn scheinbar öfter nutzen, wird er jetzt in den Trailfundus von nmbiking aufgenommen. Er verläuft parallel zum sog. Schwimmbadtrail, aber sehr schön im Wald. Scheinbar haben ihn junge Leute angelegt, denn er ist mit einigen Sprunghügeln garniert.
Und an den Bäumen rechts und links , mal höher, mal tiefer hängen in größerem Abstand einige Püppchen, Stofftiere. Die billige Art, Kinderzimmermülll zu entsorgen, ein besonderer Cache?? Zumindest sieht es ganz witzig aus und verleiht dem Trail jetzt einen Namen. „Der Püppchentrail“ weiterlesen

Graustufen

    Fahrer/innen: mit Lukas
    Strecke: Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
    Wetter: 4 Grad, bewölkt, regnerisch

Die Mittwochabendrunde fand freitags statt. Im Lückner war es grau. Aber nicht grau-envoll. Die Fotos brauchten gar nicht mehr in Graustufen um gewandelt werden. Nur die alte Mövejacke leuchtete.
Wir fahren unsere Standard-Singletrail-Runde. Mit ein paar Fotostopps. Lukas hatte nur eine kleine Petzl-Kopflampe dabei, die kaum Licht machte und ständig vom Helm rutschte. Aber die Trails waren mit meiner Lampe gerade noch zu finden. Bald regnete es noch und es wurde noch grauer… „Graustufen“ weiterlesen

Der Blechschuppen

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Auschet, Nunkirchen
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
    Wetter: Minus 4 Grad, sonnig

… hinter Nunkirchen auf dem weiten Talboden stand schon lange auf der Wunschliste. Bisher war die um ihn herum wild wuchernde Vegetation eine Annäherung verhindert. Der Frost machte es nun möglich. Aber viel zu sehen und zu „holen“ war nicht, ein vergammelter Blechschuppen, der wohl irgendwann einmal als Viehunterstand genutzt wurde. Er sieht aber noch schön vergammelt aus mit seinen verblichenen Farben.
Es ist der erste eisige Morgen in diesem Herbst. Die Sonne geht golden und blendend auf. Auf Auschet hat man einen schönen Rundblick in die Kälte. In der Ferne ist der Schaumberg auszumachen, in der Nähe… „Der Blechschuppen“ weiterlesen