Hölzbach und Holzbach

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Lückner, Rappweiler, Waldhölzbach, Weiskirchen
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:20 Std / 48 km
    Fotos: Ixus 100/ 6 Stück
    Wetter: 16 – 20 Grad, bewölkt, sonnig

Den Hölzbach rauf und den Holzbach runter – das war die Idee. Zwei Bäche im Hochwald, die leicht zu verwechseln sind. Sie gleichen sich von ihrem Aussehen auch sehr.
Durch Waldhölzbach – eigentlich leicht zu merken – läuft der Hölzbach. Bevor es an ihm entlang geht, wird dem Teufelsfelsen noch ein Besuch abgestattet. Hoch kommt man nur tragenderweise.
Runter zum Bach bringt einen ein anspruchvoller Trail – und dann wird es anstrengend. Es geht ständig hoch und er Weg ist sehr steinig. „Hölzbach und Holzbach“ weiterlesen

Großer Horst

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Schmelz, Großer Horst
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
    Fotos: Nikon P310/ 8 Stück
    Wetter: 20 Grad, bewölkt

Der „Große Horst“ steht einem bei vielen Touren durch die Schmelzer Gegend im Weg. Ein Waldgebiet, das man über den Rengeskopf, eine vulkanische Kuppe und ein Aussichtspunkt mit Kapelle, erreicht. Weitere „Höhepunkte“ auf diesem 414m hohen „Berg“ sind der Aussichtspunkt hinter dem Steinbruch und der Hoxfels… „Großer Horst“ weiterlesen

Zwei rote Bärte

    Fahrer/innen: mit Jonas und Benjamin
    Strecke: Lückner, Losheim…
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
    Fotos: Nikon P310/ 6 Stück
    Wetter: 24 Grad, bewölkt

… unter zwei Helmen. Die Mittwochabendrunde findet schon Montagabend statt. Jonas meets Benja, Bart trifft auf Bart… „Zwei rote Bärte“ weiterlesen

Graubünden 2015 – das Video

Die Frau fotografiert den Mann. Die Frau drückt aufs falsche Knöpfchen – und filmt. Damit war das Mini-Film-Projekt geboren und sie drückten beide öfter auf das rote Knöpfchen. Es wurden drei Minuten Film daraus, die vielleicht einen Eindruck von den Wegen und dieser schönen Landschaft geben… Die Aufnahmen entstanden im Val Piora und an der Maighelshütte. „Graubünden 2015 – das Video“ weiterlesen

Fat und schnell

    Fahrer/innen: mit Tino
    Strecke: Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
    Fotos: Nikon P310/ 6 Stück
    Wetter: 34 Grad, bewölkt

Wie geht das zusammen? Bei Menschen eher weniger als bei Bikes. Ein Fatbike kann beides: fett aussehen und schnell sein. Tinos neue Errungenschaft: ein Canyon Dude CF 8.0
Canyon wirbt: Schnee, Sand, Schotter – das robuste Hardtail Fatbike Dude kennt keine Grenzen und bleibt selbst auf den ungewöhnlichsten Untergründen in der Spur. Die extrem breiten Laufräder sorgen für maximale Traktion, bestes Überrollverhalten und enorm hohe Laufruhe im Gelände.
Fast alles können wir nach der ersten Testfahrt im Lückner bestätigen. Durch die Starrgabel ist das Überrollverhalten jedoch gewöhnungsbedürftig. Bei dicken Wurzeln springt die Kiste schon etwas bockig. Tino muss auch noch mit dem Luftdruck experimentieren. „Fat und schnell“ weiterlesen

Graubünden (7)

Samstag
Maighelshütte (2310m)
Fahrzeit: 2 Std
Für den letzten Tag wünschten wir uns eine leichte, aber schöne Tour. Das hat geklappt.
Unterhalb des Oberappasses parkieren wir. Dann heißt es 500 Meter nach oben kurbeln. Die Schotterstraße ist gottseidank gut fahrbar. Störend allein sind wiedermal die Geräusche, welche die Motorradcowboys mit ihren Maschinen machen, wenn sie den Pass rauf oder runter reiten. „Graubünden (7)“ weiterlesen

Graubünden (6)

Freitag
Val Piora
ca 6 Std, ca 1200 hm, Start: Lukmanierpass

Wir starten am Lukmanierpass auf 1915m, direkt am Staussee Lai da Sontga Maria. Laut Singletrailmap sollen es meist leichte Karrenwege sein. Welch eine Enttäuschung, als der breite Weg zum Passo dell Uomo (2666m) nur noch aus Steinen besteht, faustgroß und größer, rutschig. Und der Weg steigt an und wird immer steiler. Wir schieben einen Dreiviertelstunde, denken manchmal ans Umkehren.
Doch wie sehr werden wir belohnt: Ab dem Pass fahren wir eine Bilderbuchtour, wie wir sie kaum je zusammen gefahren sind. Ein wunderschönes, breites Tal liegt vor uns: schneebedeckte Berge im Hintergrund und zu beiden Seiten grüne Matten, rauschende Bäche, kleine Wasserfälle, Brücken und über uns strahlend blauer Himmel. „Graubünden (6)“ weiterlesen

Graubünden (5)

Donnerstag
Chrützlipass (Wanderung)
Start: Sedrun, 8,5 Std

Es war eine im Rother-Wanderführer sehr gelobte Tour, angegeben mit 8 Stunden reiner Gehzeit. Das hat uns etwas abgeschreckt und wir wollten eine kürzere Variante gehen. Aber das Vremtal war so schön, dass wir immer weiter gingen, dem Talabschluss mit den felsigen Dreitausendern immer näher kamen – und bald standen wir auf dem Chrützli-Pass (2347m). Die Sonne schien, Wolken zogen an uns vorbei, es war kalt und wunderschön…
Der Weg bis hierhin war prima zu gehen, er wird schon Jahrhunderte lang als Übergang ins Nachbartal genutzt. „Graubünden (5)“ weiterlesen

Fast eine kühle Abendrunde

    Fahrer/innen: mit Benja
    Strecke: Lückner, Wahlener Platte, Losheim, Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
    Fotos: Ixus 100 / 6 Stück
    Wetter: 26 Grad, bewölkt

Das würde stimmen, wenn man im Wald bliebe und ein flottes Tempo drauf hätte. Auf der Wahlener Platte ging erst kein Windchen, dann kam es…
Heiß war es nur in Losheim, auf einem großen Parkplatz. Dort warte ich auf Benjamin. Dann haben wir fast nur ein Thema: Intenettarife für Handys…
„Fast eine kühle Abendrunde“ weiterlesen

Graubünden 2015/4

Mittwoch: 3:20 Std.
Zum Stausee Lai Nalps

Na, diese Tour war vielleicht ein ziemlicher Flop: zu viel Schieberei und das Ziel weniger attraktiv als gedacht.
Von Surrein aus geht es gleich sehr steil hoch, lediglich den mittleren Teil zur Alp Tgom, wohin auch eine kleine Kabinenbahn fährt, können wir fahren. Dann folgen wir einem Wanderweg Richtung Tal, an dessen Ende der Nalps-Stausee liegt. Auch hier viel Schieberei, diesmal bergrunter, zum Teil Tragen und oft Suchen nach Wegmarkierungen. „Graubünden 2015/4“ weiterlesen

In der Prims biken

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Auschet, Überlosheim, Limbacher Weiher, Limbach, Höchsten, Schmelz
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:00 Std
    Fotos: Nikon P310/ 6 Stück
    Wetter: 26 Grad, bewölkt, sonnig, windig

Die felsige Prims
Wie soll das denn gehen? Inzwischen ist der Wasserstand bei der Prims so tief, dass der felsige Untergrund weit aus dem Wasser heraus schaut. Man kann sich jetzt ins Primsbett setzen, legen, drüber gehen oder fahren… Der schlechte Geruch von fauligem Wasser, den man aus vergangenen Jahren kennt, fehlt diesmal gottseidank. Verschiedene andere Stellen am Ufer zeigen einen steinigen Strand… und es ist herrlich kühl auf dem Weg von Überlosheim nach Limbach. „In der Prims biken“ weiterlesen

Graubünden 2015/3

Dienstag, Start: Disentis, 9 Std, 1200 hm
Lag Brit (eine lange Wanderung)

Es war eine sehr anstrengende Wanderung, aber in wilder, karger Landschaft – und wir waren bis auf fünf Minuten zu Beginn den Tag völlig allein unterwegs. Nicht ohne Grund, denn die Wege dort oben in diesem Gebiet sind nicht sehr touristen- und gehfreundlich. Mehr als die Hälfte der Strecke führt über Geröllfelder mit zum Teil großen Felsbrocken, da muss balanciert werden. Zudem gibt es kaum Trittspuren, man muss sich an den Markierungen orientiern – und die muss man oft suchen… „Graubünden 2015/3“ weiterlesen

Graubünden 2015/2

Montag
Strecke: Surrein, Selva, Tschamut, Oberalppass, Tiarmspass, Milez, Sedrun
Zeit/Höhenmeter: 3:40 Std., 1100 hm

Oberalppass mit Gedröhn
Wir folgen bei dieser Tour der Beschilderung der Alpine Bike MtB-Tour Nr. 205. Es geht erstmal am ganz jungen Rhein entlang, der hier irgendwo hoch oben entspringt. Ein Teersträßchen bringt uns durch das Tal. Noch ist es angenehm kühl.
Vor Tschamut dürfen die Biker sogar ein kurzes Stück durch eine Golfanlage fahren. Ein paar Meter folgen wir der Passstraße und steigen dann in Serpentinen den Hang hoch bis zur Eisenbahnlinie. Eine luftig vergitterte Trasse ist über einen Gebirgsbach gespannt und dann fährt auch noch der rote Glacierexpress an uns vorbei – aber ganz gemütlich. Die Brücke zittert nur ein wenig… „Graubünden 2015/2“ weiterlesen

Graubünden 2015/1

Ein Woche Graubünden jetzt wie gewohnt als Tagesberichte…

Sonntag: Erkundungsrunde mit Badezusatz
Unsere Bike- und Wanderstation steht wiedermal irgendwo in der Schweiz. Genauer: im Dörfchen Surrein bei Sedrun und das liegt im rätoromanischen Graubünden.
Die kleine Runde beschert einen Blick auf Sedrun und die umliegenden Berge, zum Teil mit Schnee bedeckt. Im Dorf geht es erstmal 20 Minuten hoch, schön heiß, aber bald wieder hinunter.
Dabei kommen wir durch einen hübschen Weiler mit malerischer Kirche – und sehr lauter Hipphoppmusik. Wie sehr sich die Schweiz in den letzten Jahren verändert hat – aber nicht immer zum Guten. „Graubünden 2015/1“ weiterlesen

Graubünden 2015/0

Verehrte Leserinnen und Leser,
technische, organisatorische Probleme machen die gewohnte Tagebuchpräsentation noch nicht regelmäßig möglich. Bei einem Kaffee und einem Revella in einem Sedruner Restaurant gibt es einen kurzen, vorläufigen Bericht:
Unsere Bike- und Wanderstation steht wiedermal irgendwo in der Schweiz. Genauer: im Dörfchen Surrein bei Sedrun und das liegt im rätoromanischen Graubünden. „Graubünden 2015/0“ weiterlesen

Der Hasenfuß

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Schmelz, Schmelzer Wald / Limbach, Nunkirchen
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std / 1:10 Std
    Fotos: Nikon P310/ 6 Stück
    Wetter: 18 – 28/34 Grad, bewölkt, sonnig

Der Hase war ein Hasenfuß. Er nahm gleich alle Viere in die Hand und hoppelte davon, als er den Radfahrer sah, der da über die Straße kam.
Der war unterwegs zu seinem Donnerstagtreff. Auf dem Rückweg kam er wieder an der Stelle vorbei, aber kein Hasenfuß mehr da. Es war auch zu heiß. „Der Hasenfuß“ weiterlesen