… ist heute unser Ruhe(vormit)tag.
Das nass-kalte Wetter passt gut zu dieser alten, eher düsteren Hafenstadt:
Dieppe wurde um das Jahr 900 circa 150 Jahre vor der Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer von Normannen besiedelt. Das englische Wort deep für „tief“ und „Dieppe“ haben denselben germanischen Ursprung. Es bezieht sich auf die natürliche Hafeneinfahrt des Ortes, der für den Seehandel schon immer ideal war.
Der Ort wurde zweimal vollständig zerstört: Das erste Mal 1195 durch den Kapetinger Philipp II. August, das zweite Mal 1694 durch eine niederländisch-englische Flotte unter Admiral Berkeley, der die Stellungen der im Ärmelkanal operierenden französischen Korsaren vernichten wollte. Dem Neuaufbau nach dem Bombardement von 1694, das einen Flächenbrand verursachte, verdankt Dieppe sein barockes Aussehen. (wikipedia)
Nachmittags ist das Wetter wieder besser und wir machen uns auf den Weg nach Treport. Am Hafen schauen wir den herein kommenden Fischkuttern zu. Die Möven tun das ebenso, aber mit anderen Erwartungen als wir. Die Schiffe müssen durch eine Schleuse, bevor sie im Hafen andocken und ausladen können. Vier kleine Schiffe passen gemeinsam in die Schleuse. Nach dem Entladen wird die Beute (Muscheln, Krebse und andere Schalentiere) in Autos oder Lagerhallen geschleppt…











































