Jeder Kilometer

… beziehungsweise jede verbrachte Zeit auf dem Rad wurde und wird seit 2001 notiert – ausgenommen der (damalige) tägliche Weg zur Arbeit.

Damals (mit 50) ließ langsam aber sicher das Erinnerungsvermögen nach, es lief auch so viel, was man zu schnell vergaß, da entstand die Idee eines Tagebuchs. Mit dem Internet hatte ich mich nach anfänglichem Sträuben inzwischen angefreundet, so dass das Dokumentieren im Netz stattfand. Damals waren die Blogs noch nicht so weit entwickelt, dass ein Laie sie nutzen konnte, also habe ich mit Benjamins Hilfe eine eigene Webseite gebastelt.
 

 
Das Dokumentieren sollte einmal das Sich-Erinnern erleichtern, aber zeigen, wie viel man ohne Auto und mit dem Rad im Leben erledigen kann. Ganz ohne Auto ging und geht es nicht, wollten wir auch nicht. Es sollte ein vernünftiger und ökologischer Kompromiss sein. Und wir wollten die Möglichkeiten nutzen, möglichst viel mit dem Rad zu erledigen.
Außer dem Weg zur Arbeit werden mit dem Rad erledigt: Besuche, Einkäufe (was in einen Rucksack passt), Arzt, Bank, Festivitäten und und.
 

 
So ist nicht jeder Tagebucheintrag ein interessanter Bericht über ein tolles Mountainbikeerlebnis. Der Alltag ist oft banal, einfach strukturiert, aber mit dem MTB trotzdem immer wieder etwas Besonderes.

Vor allem das Gefühl der Freiheit, der Unabhängigkeit bestimmt unser Lebensgefühl so positiv. Ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen – und wünsche, dass mehr Menschen diese Chance nutzen könnten…
Mountainbiken ist mehr…
(… ein Tagebucheintrag aus 2012, aktualisiert 2026)

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