Fontenoy-le-chateau

… ist heute unser Tourenziel: mit viel Kultur und viel Wasser…

Im ersten Teil der Tour fällt uns die Orientierung schwer, denn es gibt kein Funknetz, so dass wir nach Gefühl und Gutglück durch einen großen Wald irren, bis sich irgendwann der Pfeil auf der Kommotkarte wieder bewegt. Wir sind ungefähr richtig und bald auch am Canal des voges. Und wieder sind wir begeistert! Meist haben wir den Kanal links und einen Fluss rechts des Fahrradweges. Es sind kaum Leute unterwegs und die, die wir treffen, sind alle freundlich, d.h. sie grüßen (zurück).

Bald erreichen wir das kleine Städtchen Fontenoy-le-chateau: verwinkelte, staubige Gassen, aufgegebene Läden, Katzen und eine Boulangerie. Dort füllen wie unseren Brotvorrat auf…

Dann verlassen wir den Radweg, um im Wald die „Grotte von Pere Tetin“ zu suchen. Es ist eine Felsgruppe im Wald, einst keltische Kultstätte, dann von der christlichen Kultur übernommen. Einige Kultobjekte und Felsmalereien sind noch erhalten…

Wir springen in der Kulturgeschichte der Region einige Jahrhunderte nach vorne und gelangen ins 18. Jahrhundert. Aus der Zeit stammt die „Königliche Manufaktur Bains les bains“, die wir uns ansehen:
Das gesamte Gelände umfasst mehrere Industriegebäude (Zinnwerkstätten,1736), Kohlenschuppen (1779, 1859), Arbeiterwohnungen ( 18. und 19. Jahrhundert ), Ställe, das Haus des Vorarbeiters, die Kapelle (1735), ein Eishaus… (wikipedia)

Unsere letzte Station heute ist eine in Stein eingefasste heiße Quelle im Wald von Guery les surances. Sie soll permanent 24 Grad warmes Wasser hervorbringen…
Aber nach warmem Wasser ist uns in der mittäglichen Hitze nicht zumute. Wir schaffen uns zurück in das kühle Ferienhaus aus Stein und verbringen den Nachmittag im Schatten eine alten Kirschbaumes…


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