Wer Sport macht, MTB fährt, muss viel essen??
Inspiriert von der hippokratischen Feststellung, dass unsere Lebensmittel unsere Heilmittel und unsere Heilmittel unsere Lebensmittel sein sollen, hat die russische Ärztin Galina Schatalova ein Konzept der natürlichen Gesundung entwickelt. In ihrem Buch „Wir fressen uns zu Tode“ beschreibt sie ihre Ziele, Methoden und Forschungsergebnisse:
Nicht Mangel macht uns krank – sondern Überfluss.
Drei Mahlzeiten am Tag, vollgepackt mit Kalorien, sind kein Naturgesetz. Sie sind eine Gewohnheit. Eine Industrie. Ein Irrtum.
Wir haben verlernt, auf unseren Körper zu hören. Stattdessen folgen wir Kalorientabellen, Ernährungspyramiden und dem Glauben, dass mehr Nahrung gleich mehr Energie bedeutet.
Das Gegenteil ist wahr.
Ein Körper, der ständig verdaut, hat keine Kapazität zur Regeneration. Kein Raum zur Selbstheilung. Keine Stille, in der er das tun kann, wofür er gebaut wurde.
Sobald Menschen weniger, dafür bewusster essen – hochwertiger, pflanzlicher, lebendiger – verändert sich nicht nur ihr Körper. Ihre Energie steigt. Ihr Schlaf verbessert sich. Chronische Beschwerden, die jahrelang bestanden, beginnen sich aufzulösen.
Dein Körper ist kein Motor, dem du Brennstoff zuführst. Er ist ein lebendiges System, das Qualität über Quantität stellt. Das auf Licht, auf Atem, auf Bewusstsein reagiert
Dieses Buch ist ein interessanter Gedankenanstoß, aber wie einige Rezensenten schreiben, in der täglichen Praxis schwer umzusetzen:
Die Gedanken von Christiane (Amazon -Rezension zum Buch) sind nachvollziehbar:
Ich lebe bereits vegan, ernähre mich vollwertig, verzichte auf Krankmacher wie Industriezucker und Weißmehl und bewege mich viel. Damit fühle ich mich sehr wohl, und ich erfreue mich bester Gesundheit, wobei ich nicht unerwähnt lassen möchte, dass ich mich bereits deutlich jenseits der sogenannten besten Jahre befinde. Ein paar kleine Anpassungen meiner Lebensweise wären vielleicht noch denkbar, aber ich glaube nicht, dass es Sinn macht, mein Leben komplett umzukrempeln und mich dadurch vielleicht sogar ins soziale Abseits zu manövrieren…

