Sie miauen nicht, sie kratzen nicht, sie sind leicht zugänglich – und voller Proteine und Vitalstoffe…
Eine Dose davon einzusammeln ist heute meine Aufgabe. Zur Zeit hängen die Haselnusssträucher voll davon hier in der Gegend und man kann sich die Taschen und Dosen damit voll stopfen.
Info:
Kraftpakete aus der Natur
Stärkung in der Erkältungszeit
Gerade jetzt, wo Erkältungen Hochsaison haben, können Haselkätzchen eine überraschend wohltuende Wirkung entfalten. Sie wirken fiebersenkend, stoffwechselanregend und schweißtreibend – Eigenschaften, die wir sonst eher von Heilkräutern wie Linden- oder Holunderblüten kennen. Eine selbstgemischte Teekombination aus diesen drei Zutaten kann in der kalten Jahreszeit eine echte Wohltat sein.
Blütenstaub: Segen und Fluch
Während der gelbe Blütenstaub der Haselkätzchen bald wieder in dichten Wolken durch die Luft schwebt – zum Leidwesen vieler Allergiker –, ist er für Bienen eine lebenswichtige erste Nahrungsquelle nach dem Winter. Aus diesem Grund sollten wir beim Sammeln achtsam und sparsam sein. Einige wenige Kätzchen reichen völlig aus – sie sind wahre Nährstoffbomben.
Nährstoffe und Genussideen
Haselkätzchen enthalten wertvolle Antioxidantien, Flavonoide und eine ordentliche Portion pflanzliches Protein. Warum also nicht einmal kreativ werden? Wie wäre es zum Beispiel mit selbstgemachten Proteinriegeln aus Haselkätzchen?
Roh kann man die Blütenstände durchaus snacken – allerdings sollte man keinen Geschmacksexplosion erwarten. Als Tee hingegen entfalten sie ein angenehm mildes Aroma.
Von Streckmehl bis Chutney
In früheren Zeiten, als Mehl knapp und teuer war, nutzte man Haselkätzchen (oder umgangssprachlich auch „Würstchen“) als Streckmehl. Die rein männlichen Blütenstände wurden gesammelt, getrocknet und gemahlen. So entstand ein nährstoffreiches Pulver, das man im Verhältnis 1:10 zum normalen Mehl beimischen konnte – ideal zum Backen, etwa für „Kätzchenkekse“.
Auch in der herzhaften Küche lassen sich Haselkätzchen generell einsetzen: kurz angebraten, in Chutneys oder eingelegt in Essig. Letzteres habe ich im letzten Jahr ausprobiert – geschmacklich war das Ergebnis allerdings nicht ganz überzeugend. Da gibt es tatsächlich andere Pflanzen, die mehr Geschmack auf den Teller bringen.
(www.vildvuchs.de/blog/rezepte/haselkaetzchen)
Wir trocknen die Samen, zerbröseln sie und mischen sie unter unser Müsli…
Ziel/Strecke: Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
Start: 9:00 Uhr
Zweck: Fitness und Vergnügen
Wetter: 8 Grad, regnerisch
Rad: 301





Super
Davon habe ich ja noch nie was gehört