Immer wieder bin ich in Gedanken in Nepal (siehe auch Startbild!) und erinnere mich an faszinierende Landschaften, lange Wegstrecken – und an viele Begegnungen mit den verschiedensten Menschen…
So folgt jetzt eine Fotoserie zu einigen Begegnungen unterwegs, alle sehr unterschiedlich:
Der Rikschafahrer
Kathmandu: Wir schlendern durch die Stadt. Ein Rikschafahrer hält neben uns und will uns für wenig Geld zu unserem Ziel fahren. Wir lehnen höflich ab, denn wir wollen nur herum laufen. Doch er lässt nicht locker und fährt minutenlang neben uns her. Irgendwann haben wir genug und wir drücken ihm ein paar Scheine in die Hand, damit er uns nicht fährt und in Ruhe lässt…
Die Schulkinder
Unterwegs treffen wir immer wieder auf Schulkinder: adrett gekleidet, munter und zu Späßen aufgelegt. Meist fragen sie uns auf Englisch, wo wir herkommen und wo wir hin wollen…
Wenn wir dann ein Foto von ihnen machen, sind sie zufrieden und stolz …
Touristen
Ab und zu werden wir auch von Touristen angesprochen. Hier zum Beispiel von deutschen: Sie wollen wissen, warum wir mittags schon unsere Tour beenden anstatt noch weiter zu fahren. Unsere Antwort: Der Weg ist das Ziel…
Andere Trekker
Manchmal sitzen wir auch abends in einer Lodge mit anderen Reisenden zusammen und tauschen uns aus. So erfahren wir auch auf unserem Hinweg vom Erdrutsch, der uns am nächsten Tag etwas aufhalten wird…

Kinder
Immer wieder treffen wir auf unserem Weg durch die Dörfer auf Kinder, die scheinbar nur darauf warten, dass Touristen vorbei kommen. Wenn sie uns sehen, kommen sie angerannt. Und wenn wir z.B. wegen einer Steigung die Räder schieben, stehen sie ruckzuck auf einer Pedale und halten sie am Lenker fest und wir müssen sie ein Stück schieben. Manchmal, wenn sie nicht mehr verschwinden, schimpft Teging mit ihnen …
Hilfe am Erdrutsch
Auf halber Strecke nach Manang hat ein Erdrusch komplett die Straße mitgerissen. Für die Jeeps ist hier Stopp. Sie werden ausgeladen und dort, wo die Straße wieder in Ordnung ist, wird das Material in andere Autos umgeladen. Wanderer und Radfahrer müssen sich über eine schmale Trittspur am Hang entlang hangeln. Doch überall stehen Einheimische und helfen uns, zum Beispiel die Räder über steile Stellen zu hieven…
In der Küche
Nachdem Guide Tenging uns angemeldet hat, werden wir in die Küche der Lodge eingeladen, um uns aufzuwärmen und den ersten Tee zu trinken. Eine typische Geste in Nepal!
An Technik interessiert
In der Nähe von Pokhara halten wir in einem Dorf kurz an – und schon sind eine Menge Jungs bei uns, die sich für unsere Räder und die Technik (z.B. Navigationsgeräte) interessieren. Manchmal lassen wir sie auch mal eine Runde auf unseren Rädern fahren …
Einheimische
Auf dem Weg zurück nach Pokhara fragt Tenging einen Einheimischen nach dem Weg – und schon kommen noch ein paar andere Alte aus ihren Hütten und wollen sehen, was da los ist…
Ein kostenloser Vortrag über Shiva
An unserem letzten Tag in Kathmandu streifen wir noch einmal durch die Stadt und betreten in einem Hinterhof, wo es eine kleine Tempelanlage gibt. Sofort kommt ein junger Mann zu uns und fragt, ob er uns etwas ober die hinduistischen Götter erzählen darf. Misstrauisch wie Touristen vermuten wir ein Falle, d.h. dass er am Schluss die Hand aufhalten wird. Was aber nicht der Fall ist! Er tut es aus Interesse an der Sache. Ob er am Ende ein Trinkgeld von uns bekommen hat, weiß ich gar nicht mehr. Ich hoffe es…
Es gibt auch einen ausführlichen Bericht über die Menschen in Nepal und eine Menge Fotos…Namaste!
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Moin chefgeid,
Sehr schöne idee, durch so kurze bebilderte episoden einige der tollen 2014er erlebnisse wieder aufzufrischen 👍😊
Einziger nachteil: ich werde wieder an meine vergesslichkeit erinnert. Da bin ich eindeutig um längen besser wie du.
Wenn du beim vergesse mol unnastützung brauche solltest, saa beschäd! Ich helf gehre 🙃…