Biken mit Kindern

Es hat schon eine andere Qualität, nicht mit Erwachsenen, sondern mit Kindern auf dem Mountainbike zu sitzen. Erwachsene sind zwar auch oft in vieler Hinsicht Kinder, doch die Kleinen haben noch etwas mehr von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt. Je jünger, desto „unverdorbener“…
Natürlich ist es ein Unterschied, mit den Enkeln im Anhänger zu biken oder mit jugendlichen Schülern. In jedem Fall muss man bereit sein, sich auf die Personen und ihre Möglichkeiten einzustellen. Und man darf sich auf die sich oft ergebenden lustigen Situationen freuen… „Biken mit Kindern“ weiterlesen

Der vorwitzige Daumen (2)

Also, die Fortsetzung von meinem Bericht…
Nach ein paar Fotos geht es gottseidank weiter. Kein Mensch hier oben zu sehen, nur Bauernhöfe und Hunde. Doch dann stehen noch ein paar Kühe auf der Weide, noch ganz bleich wegen der langen Winterpause im Stall und den vielen Antibiotika. Wahrscheinlich gabs auch Beruhigungsmittel, denn die Kühe glotzen immer so blöd.
Dann kamen wir wieder über die Saar und in eine Stadt. Merzig heißt die. Dort gab es endlich eine kleine Pause und ich konnte meinen Kopf etwas an einer Tasse Kaffee wärmen. Die Sonne war mal kurz zu sehen, dann pfiff der Wind wieder durch die Gassen. Mir wurde wieder kalt. „Der vorwitzige Daumen (2)“ weiterlesen

Der vorwitzige Daumen (1)

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Lückner, Rimlingen, Hargarten, Fischerberghaus, Bietzer Berg, Fremersdorf, Mondorf, Mechern, Merzig, Harlingen, Bietzer Berg, Hargarten, Reimsbach, Oppen, Lückner
    Dauer/Länge/Höhenmeter: ca 5:30 Std / 73 km / 1320 hm
    Wetter: 10 Grad, bewölkt, Schauer

Wenn mein Chef mir das vorher gesagt hätte, dass es so kalt ist und so lange dauert, hätte ich darauf bestanden, das Loch im Handschuh zu flicken. Aber na ja, so schlimm wurde es nicht und zu sehen gab es für mich allerhand. Anfangs streckte ich wegen der Kälte den Kopf nicht allzu weit heraus. Als es später wärmer wurde, strappelte ich mich mehr frei, ich wollte ja was sehen. Mein Zwillingsbruder im anderen Handschuh hält derweil noch seinen Winterschlaf. Meist hing ich mit dem Kopf nach unten am Griff und konnte die Bodenbeschaffenheit genau studieren: alles trocken, wenig Teer, viel Schotter, viel Waldboden, breite und schmale Wege. Immer dann, wenn wir anhielten, um zu fotografieren, kam ich in den Genuss, etwas mehr zu sehen und mich kulturell zu bilden… „Der vorwitzige Daumen (1)“ weiterlesen

Der abgesoffene Kahn

    Fahrer/innen: mit Mark und Sebastian – Elisabeth, Andrea/Martha, Benja/Moritz
    Strecke: Lebacher und Schmelzer Wald
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 3:30 Std / 45 km / 800 hm
    Wetter: 8 – 16 Grad, bewölkt, sonnig

Nach der Winterpause sind die zwei Anhänger wieder sonntags mit von der Partie. Ein gute Stunde bis kurz vor Weiskirchen begleiten uns Benja, Andrea, die Enkelkinder und Elisabeth. Moritz schläft genüsslich, Martha hat sich zugedeckt mit allen ihren wichtigen Puppen. „Der abgesoffene Kahn“ weiterlesen

Weißdornzeit

Mountainbiker mögen ihn nicht unbedingt, den Weißdorn. Schöne spitze Stacheln hat er und damit gespickte kleine Äste liegen oft im Weg herum und finden ihren Weg… Doch jetzt blühen die Büsche prächtig und sind schön anzuschauen. Die Kirschbäume tuns ihnen nach.
Im Lückner gabs n ein wenig Krafttraining: zwei sehr dicke Baumstämme lagen provozierend im Weg. „Weißdornzeit“ weiterlesen

Verflixtes Schaltauge

    Fahrer/innen: mit Dennis
    Strecke: Lebacher und Schmelzer Wald
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:00 Std
    Wetter: 16 Grad, bewölkt

Oder besser: verflixtes Schaltwerk? Oder besser: Verflixtes Stöckchen? Oder besser: Verflixte Trails? Oder sogar: Verflixtes Biken?
Schon wieder hängt plötzlich im Schmelzer Wald das Schaltwerk am Bergwerk in der Luft. Ein Stöckchen hat sich ins Getriebe verirrt – und das Schaltwerk zu Fall gebracht. Schaltauge gebrochen, wie es soll. „Verflixtes Schaltauge“ weiterlesen

Staubfahnen

    Fahrer/innen: mit Tino, Daniel, Julia und Olli
    Strecke: Lückner, Litermont
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:05 Std
    Wetter: 18 Grad, sonnig

… ziehen die Mittwochfahrer und eine Fahrerin hinter sich her. Man kann sich kaum noch vorstellen, dass an diesen Stellen, die jetzt knochentrocken sind, noch vor kurzem nur Matsch zu finden war. Wir genießen es. Die Mittwochsrunde führt uns diesmal zum Litermont, erst durch den Lückner und dann über den Sagenweg bis zum Grauen Stein. „Staubfahnen“ weiterlesen

Der vergessene Heilige

    Fahrer/innen: allein
    Strecke: Lückner, Reimsbach, Honzrath, Sagenweg
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:15 Std
    Wetter: 18 Grad, sonnig

Ob es wirklich ein Heiliger ist, der da aus Holz in einer kleinen Kapelle steht? Auf jeden Fall macht der Schrein einen ziemlich heruntergekommen Eindruck. Schon Jahre war ich nicht mehr dort. Eine richtige Zufahrt von oben gibt es nicht. Die Figur steht kurz vor Reimsbach in einem Akazienwäldchen. „Der vergessene Heilige“ weiterlesen