Geht es samstags in der Werkstatt eher hektisch zu, kommen wir montags oder diesmal war es dienstags, eher zur Ruhe – und natürlich zum Schrauben. Der Samstag ist ein offener Tag, offen für kranke Fahrräder, Besucher und Kontaktsucher. Montags wird mehr gearbeitet, aber auch gesschnabbelt. Es gibt Kaffee und Tee, manchmal – so vor Weihnachten – sogar ein kleines (Nikolaus-)Bier.
Diemal konnten wir zum ersten Mal Raffa als neuen Mitarbeiter begrüßen, ansonsten bevölkerten die Werkstatt: da Tino, Lukas, Elmar und Peter. Norbert durfte als Reconvalescent in einem Sessel sitzen und Kommanddos geben… „Die gemütliche Werkstatt“ weiterlesen
Ein Sonntag ohne Tour?
Das kommt ja bei uns nicht so oft vor, aber wenn es sein muss, geht das auch. Manchmal muss man liebgewordene Angewohnheiten höheren Zielen, wie der Regeneration und Gesundheit opfern. „Ein Sonntag ohne Tour?“ weiterlesen
Kahbutt, nicht gutt!
Es gab an diesem ersten Werkstatttermin im neuen Jahr allerhand zu tun. Zeitweise wuselten bis zu vierzig Menschen auf dem Schulhof und vor der Werkstatt herum. Und dann stand der „Chef“ nur mit halber Kraft zur Verfügung… Dabei gibt es immer so viel zu regeln: Abeitsaufträge müssen verteilt werden, diesmal an Uwe, Jörg, Elmar, Obeida, Feras (Danke, dass ihr wieder dabei wart!) Danke auch an Lukas, der diesmal die Schlüsselgewalt besaß und viel geregelt hat und auch an Mara, die das erste Mal dabei war und auf den „Chef“ aufgepasst hat… „Kahbutt, nicht gutt!“ weiterlesen
Vater und Sohn
Die jetzt beginnende Ruhe- und Reha-Phase lässt viel Zeit, das Ein oder Andere aufzuarbeiten bzw. vorzustellen. so zum Beispiel meine Lieblingsbildergeschichten von Vater und Sohn. Ein Weihnachtsgeschenk, ein Buch mit allen Geschichten ist Auslöser für diesen Beitrag. Es sind anrührende, witzige, intelligente Geschichten… Viele, viele SchülerInnen durften sie schon genießen (hoffe ich), indem sie im Deutschunterricht besprochen und bearbeitet wurden. Obligatorisch war dann auch leider eine KLassenarbeit zu einer solchen Vater-Sohn-Geschichte. „Vater und Sohn“ weiterlesen
Gehirnbluten im Lückner
Die Überarbeitung
Liebe Leute, ich bin nun wieder zuhause – ist das so schön! Das gesamte Ereignis kommt mir immer noch so irreal vor. War das wirklich passiert? Die Erinnerungen an den Vormitttag sind nicht so groß. So hundertprozent fit bin ich auch noch nicht, siehe die vielen Tippfehler :-(
Nicht der Lückner hat geblutet, sein Gehirn wird hoffentlich noch lange intakt bleiben. Das Problem entstand eher in meinem Gehirn, – und nach fast zwei Wochen Neurochirurgie ist immer noch nicht richtig klar, wodurch die Hirnblutung entstand. Eine Langzeitblutdruckmessung hat Bluthochdruck ausgeschlossen. Die vielen CTs andere Ursachen. Vielleicht war es doch die Höhenlage der Oppener Kuppe? …
Es begann alles ganz unspektakulär und harmlos: Kein herunter stürzender Ast, keine verirre Kugel eines Weihnachtsjägers, auch kein Sturz!
Es sollte einfach eine kleine Weihnachtstour mit Lukas am Vormittag durch den Lückner werden. Dann plötzlich die ersten unsicheren Schritte neben dem Rad, dann unsicheres Fahren, einige misslungene Selbstauslöserfotos. Lukas ordnet Absteigen und Schieben an, dann – ohne Anordnung – Erbrechen in Oppen. Jetzt musste ein Krankenwagen her. Lähmungserscheinungen auf der linken Körperseite, Verdacht auf Hirnschlag. In Merzig: künstliches Koma, Überführung zum Winterberg, zu den Spezialisten. Hier Erwecken aus dem Koma: die Lähmungen sind verschwunden, Erstaunen bei den Ärzten und große Freude bei der Familie…
Nach einer Woche Neurochirurgie bin ich glücklich zurück zu Hause und werde wohl nächste Woche – sobald die Genehmigungen der Krankenversicherung da sind, eine Reha antreten. Voraussichtlich in der Bosenbergklinik in St. Wendel. Dort muss ich nur noch irgendwie mein Rad in den Rehaplan oder ins Zimmer geschmuggelt bekommen… :-)
Vielen Dank für alle eure Neujahrs- und Genesungswünsche, die haben sehr geholfen!!
Lieber Schutzengel Lukas, du kannst vielleicht das Ein oder Andere im Kommentar ergänzen oder richtig stellen…






