Nepal war auf jeden Fall auch eine spirituell geprägte Tour. Ständige Begleiter waren unter anderem Gebetsmühlen und Gebetsfahnen. In jedem Dorf stand eine Reihe überdachter Gebetsmühlen, mal alt, mal neu. Oft musste man am Ortseingang ein Steintor durchfahren, in dessen Wände rechts und links Gebetsmühlen eingebaut waren. Wir sahen riesige, mannshohe Mühlen, zum Beispiel in Boudha oder auch ganz primitive, aus alten Kaffeedosen selbst gebastelte. Alle wurden benutzt. Hin und wieder taten wir es auch. Vielleicht ist uns deshalb auf unserer Tour kein Leid zugestoßen… „Nepal 2014: Gebetsfahnen und Gebetsmühlen“ weiterlesen
Zwei Schleifen
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Fahrer/innen: mit Uwe
Strecke: Lückner, Schmelzer Wald, Schmelz
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:00 Std
Uhrzeit: 9.10 – 11.20 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 21 Stück
Wetter: 1 Grad, bewölkt
Zwei schöne, neue Schleifen konnten wir an diesem nebligen Sonntag fahren. Beide hängen an der Schiedbaumallee dran. Die erste Am Anfang, die andere am Ende. Der sehr steinige Weg ist bei diesen Laubmassen nicht ganz einfach zu fahren. Da müsste mal einer (von der Gemeinde) mit einem Laubbläser hergehen. Aus Sicherheitsgründen. Damit die Wanderer sich nicht den Fuß verstauchen.
Das Highlight dieses Vormittags war aber die Erstbefahrung der neuen Schmelzer Brücke über die Prims. Die Brücke ist schön (aus Holz), teuer – und völlig überflüssig… „Zwei Schleifen“ weiterlesen
Nepal 2014: Götter und Tempel
Kein Dorf in Nepal, durch das wir in den drei Wochen kamen, ist ohne ein religiöses Monument, einen Schrein, ein Chörten, einen kleinen Tempel. Diese religiösen Elemente haben uns Tag für Tag begleitet. Sie passen zu diesem bunten, lebendigen Land und seinen Menschen. Die prägende Religion ist der Hinduismus, aber auch der Buddhismus spielt eine große Rolle. Es ist erstaunlich, wie diese beiden Glaubensrichtungen nebeneinander existieren, sogar vermischt sind. „Nepal 2014: Götter und Tempel“ weiterlesen
Nepal 2014: das Video
Erst wollten wir uns ja auch einen Hubschrauber mieten, um uns hoch in den Schnee fliegen zu lassen und von dort aus ein paar professionelle Aufnahmen zu machen. Aber dann sagten wir uns: Das passt nicht zu uns, bei uns muss es wackeln und holpern, es muss live sein, so aussehen, wie es war. Wir müssen vom Rad aus filmen. Also schnallt sich Jörg die GroPro auf den Helm, kontrolliert auf dem Handy den Aufnahmewinkel und schon geht es los. Die Strecke ist – wie schon oft erwähnt – sehr steinig, besonders das erste Stück aus Besishahar heraus. Die Kamera auf dem Helm holpert munter mit, ab und zu gibt es auch mal ein paar straßenbelagsmäßig ruhige Abschnitte… „Nepal 2014: das Video“ weiterlesen
Dickes Laub
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Fahrer/innen: mit Dennis
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Uhrzeit: 10.30 – 12.00 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 4 Stück
Wetter: 4 Grad, bewölkt, sonnig
Nach den Opapflichten und vor den Vaterpflichten bleiben uns eineinhalb Stunden Zeit, um eine Runde durch den Lückner zu drehen. Ein tolles Wetter für den schon sehr späten Herbst. Die Wege sind zwar feucht, aber doch gut zu fahren. Wo die Trails noch dick mit Laub zugeworfen sind, haben wir etwas mehr Respekt. Ein Holz könnte sich versteckt haben und uns ein Bein stellen wollen. Das hat wohl jeder Mountainbiker schon mal in seiner Karriere erlebt… „Dickes Laub“ weiterlesen
Nepal 2014: die Gesamtübersicht
Ein halbes Jahr Vorbereitung, drei Wochen Reise, drei Wochen Nachbereitung (bisher):
Damit die Übersicht nicht verloren geht, gibt es schon einmal alle Beiträge zum Anklicken… „Nepal 2014: die Gesamtübersicht“ weiterlesen
Nepal 2014: Kathmandu
Die Stadt der Götter und des Chaos
Wer die wilden und fröhlichen Siebziger Jahre live miterlebt hat, wer äußerlich und innerlich damals ein Sinnsuchender, ein Hippie war, für den war Kathamandu das Ziel seiner Wünsche und Sehnsüchte. Cat Stevens hat 1970 diese magische Stadt besungen. Viele haben alles stehen und liegen lassen und sind in diese Stadt der Verheißung gereist.
Über vierzig Jahre später schlägt mein Rest-Hippie-Herz höher, als wir die ersten Schritte durch Kathmandu machen. Hat die Stadt ihre Anziehungskraft bewahrt? Wie erleben wir die Magie dieser Stadt? Gibt es noch Hippies? Findet man hier Sinn? „Nepal 2014: Kathmandu“ weiterlesen
Auf der Flucht
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner, Wahlen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:40 Std
Uhrzeit: 14.30 – 16.20 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 14 Stück
Wetter: 6 Grad, bewölkt
… vor den Unmassen von Nepal-Fotos. Eine dringende Pause, frische Luft, Bewegung. Hoch auf die Wahlener Platte. In der Ferne auf dem Rücken des Hochwaldes recken inzwischen die Windräder oberhalb von Weiskirchen ihre Türme in den Himmel. Sogar die Kräne sind noch zu erkennen. Die Urwahlener Kapelle scheint frisch gestrichen zu sein – oder ich war schon lange nicht mehr hier…
In Wahlen stehen ein Buddha und andere Heilige in einem Fenster, mit noch nicht eingeschaltete Weihnachtsbeleuchtung drum herum… Das milde Wetter hat auch noch einmal ein paar Pilze zum Leben erweckt… „Auf der Flucht“ weiterlesen
Nepal 2014: die Menschen
Vieles hat uns in Nepal fasziniert. Natürlich die Landschaft, das Essen, aber ebenso sehr auch die Menschen, denen wir das Vergnügen hatten zu begegnen. Wir waren fast drei Wochen mit vier Nepalesen unterwegs und haben dort auch einige kennen gelernt. Die Begegnungen unterwegs waren natürlich nur kurz, oft waren wir auch nur Zuschauer oder Zuhörer. Alle diese Menschen haben einen sehr positiven Eindruck bei uns hinterlassen: Sie waren ausgeglichen, freundlich, sehr hilfsbereit, nie unzufrieden, aufbrausend oder beleidigt. Wir haben einen Menschenschlag kennengelernt, von dem wir noch eine Menge lernen können. „Nepal 2014: die Menschen“ weiterlesen
Nepal 2014: Die Nacht der Geräusche
Wir liegen auf unseren Betten. Die Matratze besteht aus einem Holzbrett, überzogen mit einem Stück Stoff. Es geht auf Mitternacht zu und noch ist an Schlaf nicht zu denken. Es ist die Nacht der Geräusche. Wir können uns voll darauf konzentrieren:
Türschlösser werden in die Hand genommen. Sie rappeln, denn sie sind aus Metall. Sie werden losgelassen, wieder scheppern sie gegen die Tür. Türen gehen, sie werden aufgezogen, zugedrückt, auch zugeschlagen, sie quietschen. Riegel werden quietschend vorgeschoben, dagegen geschlagen, weil sie nicht passen. Es gibt viele Türen im Haus, noch sind nicht alle im Bett. „Nepal 2014: Die Nacht der Geräusche“ weiterlesen
Der morsche Baum
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Fahrer/innen: mit Uwe, Sebastian, Jörg und Mark
Strecke: Auschet, Überlosheim, Limbach, Roter Klupp, Primstal, Nuhweiler, Lockweiler, Dagstuhl, Bardenbach
Dauer/Länge/Höhenmeter:3:20 Std / 40 km / 1000 hm
Uhrzeit: 9.10 – 12.40 Uhr
Fotos: Nikon P310 / 20 Stück
Wetter: 3 – 10 Grad, bewölkt, sonnig
Ach ja, denkt Jörg, als er immer schneller zum Bach hinunterrutschte und dort die dicken Felsbrocken auf ihn warten sah, da kommt ja ein Bäumchen, da halte ich mich mal fest und bremse meinen Schwung. Das Bäumchen aber war alt und morsch und brach einfach weg und Jörg fiel doch auf die Nase – wenn auch mit leicht gebremsten Schwung. Der volle Bach, der auch auf ihn gewartet hat, wird sich amüsiert haben… „Der morsche Baum“ weiterlesen
Vier Ms im Lückner
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Fahrer/innen: mit Benja, Jonas, Lukas
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:20 Std
Uhrzeit: 10.30 – 12.00 Uhr
Fotos: Nikon klein / 4 Stück
Wetter: 9 Grad, bewölkt und sonnig
Ein Besuch von Jonas bringt meist alle M-Männer aufs Rad. So war auch diesmal eine kleine Lücknerrunde angesagt. Jonas fährt auf Vadders altem Bergwerk-Fully. Die TRails sind wieder einigermaßen trocken und die Baumfällungen können umfahren werden. „Vier Ms im Lückner“ weiterlesen
Nepal 2014: die Lodges
Klangvolle Namen haben sie, die Lodges in Nepal: Peacefull Guesthouse, Mountain River View, ChachaWee… Wir wohnten nämlich nicht in Zelten wie bei anderen Touren in Nepal möglich, sondern eher komfortabel in Lodges, die sich meist Hotel nennen. Im Vorfeld haben wir so oft gelesen, wie übel diese Unterkünfte seien und wie gesundheitsgefährdend. Unsere Erfahrungen sind bis auf ein paar Ausnahmen eher positiv. Dass die Unterkünfte nicht unserem europäischen Standards entsprechen, ist eigentlich klar. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 692 US-Dollar (Deutschland 45000 USD!) ist Nepal das ärmste Land der Region und zählt weiterhin zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Ein Viertel der Bevölkerung lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze… „Nepal 2014: die Lodges“ weiterlesen
Eine Gompa im Lückner?
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Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:30 Std
Uhrzeit: 9.30 – 11.00 Uhr
Fotos: Nikon klein / 4 Stück
Wetter: 5 Grad, bewölkt
Für ein paar Augenblicke sah es so aus: Am Ende des Weges steht eine Gompa, ein kleiner buddhistischer Tempel. Doch wohl nur ein Wunschdenken. Zu sehr steckt der Himalaya einem noch in den Knochen und der Seele. Was hier im Lückner steht ist eine pyramidenähnliche Infotafel, von weitem mit verdreckter Brille: eine Gompa.
Die Infowand ist zur Zielscheibe von Freizeitschützen oder Jägern geworden, sie ist übersät mit Einschüssen… „Eine Gompa im Lückner?“ weiterlesen
Nepal 2014: das Essen
Das Essen in Nepal hat uns restlos begeistert – im wahrsten Sinne des Wortes: Wir haben unsere Teller immer restlos leer gegessen. Die ursprüngliche nepalesische Küche spiegelt die einfachen Lebensverhältnisse wider und ist entsprechend eher schlicht und begrenzt. Nachdem sich der Tourismus aber in Nepal bezahlt gemacht hat, gibt es eine große Auswahl an Gerichten, traditionell vegetarisch, meisten auch vegan. Zumindest entlang der Touristenrouten, von denen wir ja eine nutzten. Eigentlich schade, aber die Speisekarte ist inzwischen stark an den europäischen Geschmack angepasst und erweitert worden. Man kann Pizza, Makkaroni, Hamburger usw. bekommen, alle möglichen Fleischgerichte… Wir waren rundum zufrieden mit den veganen Gerichten „Nepal 2014: das Essen“ weiterlesen
Nepal 2014: über Land
In unseren drei Wochen kommen wir nicht nur den hohen Bergen ziemlich nah, sondern auch dem eher „flachen“ Land. Bei den Touren nach Sarangkot, zum World Peace Stupa und nach Nargakot kommen wir auch durch ländliche Regionen. Die Berghänge sind meist zur Nutzung in Terrassen umfunktioniert worden, dort wird der Reis angebaut, aber auch Anderes wächst hier: Tomaten, Mais, Gemüse… Oft werden die Terrassen auch als Weide genutzt.
Allgegenwärtig: der Bambus. Er wird vielfältig genutzt. Immer wieder sieht man Frauen, die bergeweise die Pflanzen nach Hause transportieren. Besonders Körbe und Matten werden daraus geflochten. Die stärkeren Rohre sieht man auf Baustellen als Stützen und Gerüste, aber auch in den Dörfern als Schaukelgerüst… „Nepal 2014: über Land“ weiterlesen
