{"id":2896,"date":"2008-12-03T17:10:32","date_gmt":"2008-12-03T18:10:32","guid":{"rendered":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/?p=2896"},"modified":"2008-12-04T13:03:33","modified_gmt":"2008-12-04T14:03:33","slug":"ein-langes-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/?p=2896","title":{"rendered":"Ein langes Interview"},"content":{"rendered":"<p>Ausgegraben. Schon f\u00fcnf Jahre her, immer noch g\u00fcltig, was drin steht. Das Interview, in dem &#8222;alles&#8220; \u00fcber uns zu erfahren ist&#8230;<br \/>\n<font size=2><b>EMC-Interview mit einer MTB-Familie<\/b><\/font><br \/>\n<i>Sie essen weder Fisch noch Fleisch, b\u00fcgeln aber fast jeden Fahrer in der MHK. Sie unterhalten eine fast t\u00e4glich frische MTBike Homepage, biken aber trotzdem fast t\u00e4glich. Mountainbiken ist bei Ihnen mehr als Radeln im Wald. Von wem ist die Rede? Von der Mountainbikefamilie Martini, deren beide S\u00f6hne Jonas und Benjamin in der MHK ganz oben mitfahren. Lest das umfangreichste Interview, was je auf der EMC Seite erschienen ist!<\/i><!--more--><br \/>\nSo schreibt <b>Wolfgang Malk <\/b>als Einleitung zu einem langen Interview mit uns auf der Internetseite des EMC. Danke, Wolfgang, f\u00fcr die kr\u00e4ftigen Worte und das Forum. Wir treten gern auf deiner\/eurer Seite mit auf, denn sie ist bestimmt das unabdingbare kommunikative R\u00fcckgrat  des EMC geworden mit seinen Berichten, Bildern, Interviews und seiner Aktualit\u00e4t. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1. Hallo, Norbert! Du bist der Kopf der Mountainbikefamilie! Kannst Du alle mal kurz vorstellen und ihren Bezug zum Mountainbiking erkl\u00e4ren?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir sind eine doppelk\u00f6pfige Familie: Elisabeth ist der zweite Kopf. Sie ist die Organisatorin, nicht nur f\u00fcr unseren gro\u00dfen Haushalt, sondern sie \u00fcbernimmt viele Aufgaben, was die Rennen betrifft: Einzahlen der Geb\u00fchren, Betreuung der Fahrer\/innen w\u00e4hrend der Rennen u.v.m. Ein paar Mal im Jahr ist sie auch aktiv auf dem Bike dabei, z.B. Halbmarathon St. Ingbert oder kleine Runden wie beim Erbeskopfmarathon, Daun&#8230; Als Senioren II &#8211; Fahrerin staubte sie schon so manchen Preis ab. Oft f\u00e4hrt sie zusammen mit Andrea, der Freundin von Sohn Benjamin. Der ist unserer Fahrradtechniker, der die meisten Reparaturen an unseren Bikes selbst erledigt und sich um die technische Seite unseres Internetauftritts k\u00fcmmert. Als Lizenzfahrer ist er f\u00fcr unseren Verein RV M\u00f6ve Schmelz unterwegs. Zusammen mit seinem Bruder Jonas ist er neben CC-Rennen bei vielen halben und ganzen Marathons dabei. Hier arbeiten beide wie ein Team zusammen. Jonas ist der zweite Racer bei uns. Er f\u00e4hrt im Chiba-Simplon-Team. Sohn Lukas ist dabei seine Form wieder aufzubauen und betreut in den Rennen seine Br\u00fcder. Freundin Nadine hat in einem Urlaub das Mountainbiken kennen gelernt. Jedes CC-Rennen wird schon seit Jahren bei uns auf Video gebannt, der Studien und des Spa\u00dfes halber. Das Filmen \u00fcbernimmt Tochter Mara. Aufs Rad steigt sie eigentlich nur in unseren Bikeferien. Vater Norbert f\u00e4hrt zwar die Marathons, welche die S\u00f6hne bestreiten, auch mit (Garmisch Classics, Daun, St. Ingbert, Erbeskopf&#8230;), aber eigentlich h\u00e4ngt sein Mountainbikerherz eher am Tourenfahren. Als &#8222;Chefideologe&#8220; ist er bem\u00fcht, die verschiedenen Aspekte des Mountainbikens immer wieder in Erinnerung zu rufen: Wir d\u00fcrfen die Freude am Fahren nicht vergessen, die Natur, die Kultur, unseren K\u00f6rper &#8230; Mountainbiken ist eben mehr als nur Sport! (vgl Frage 3)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>2. Wie seid Ihr zum Mountainbiken gekommen?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang der 80er Jahre sind wir eigentlich erst (politisch) wach geworden. Es war die Zeit, als deutlich wurde, dass wir ziemlich unverantwortlich mit unserer Erde umgehen, dass Autofahren die Natur belastet und und&#8230; So haben wir versucht uns umzustellen: unter anderem weniger Auto &#8211; mehr Rad zu fahren. Ein altes Herrenrad wurde aufger\u00fcstet mit Dreigang (!), gr\u00fcn gestrichen, Tasche an den Gep\u00e4cktr\u00e4ger und los gings zur Arbeitsstelle in Lebach (26 km). Erst mal nur im Sommer. Das Auto blieb in der Garage. Die Kollegen haben die K\u00f6pfe gesch\u00fcttelt, nach 20 Jahren tun sie es immer noch! Die Jungs fuhren dann auch mit dem Rad mit zur Schule. Das alte 20-Kilo-Rad wurde abgel\u00f6st durch ein Ketteler Alu-Rad mit 5 G\u00e4ngen &#8211; und irgendwann tauchten die ersten Mountainbikes auf. Genau das Richtige f\u00fcr uns. Elisabeth radelte dann auch zur Arbeit. Anfang der Neunziger fand in Losheim ein kleines MTB-Rennen statt, die zwei \u00c4ltesten machten mit, schnitten gut ab und fahren seitdem Rennen. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>3. Auf Eurer Homepage www.nmbiking.de steht, dass Mountainbiking &#8222;mehr&#8220; ist! Was genau meinst Du damit?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dar\u00fcber k\u00f6nnte man eigentlich ein Buch schreiben. Kurz: Mountainbiken kann (muss nicht!) eine Lebenseinstellung werden, die um das Mountainbike herum viele andere Bereiche mit einbezieht. Erstmal kommt unser K\u00f6rper ins Spiel. Dass Mountainbiken als Ausdauersport viel zur Fitness und Gesundheit beitr\u00e4gt, ist ein offenes Geheimnis. Erg\u00e4nzt durch andere Sportarten (z.B. bei uns das Laufen) und eine sinnvolle Ern\u00e4hrung tun wir damit erst mal ganz egoistisch was f\u00fcr uns selber. Wir meinen, dass wir auch f\u00fcr den Zustand unserer Umwelt, der Natur mitverantwortlich sind. Das Mountainbike ist ein ideales Fortbewegungsger\u00e4t im Alltag. Sommers wie winters. F\u00fcr die kleinen Wege im Dorf, zur Post usw. &#8211; f\u00fcr die l\u00e4ngeren Strecken zur Arbeit auch. Elisabeth und ich legen schon seit vielen Jahren den Weg zur Arbeit zu jeder Jahreszeit (Ausnahme: Glatteis-Saison) mit dem Rad zur\u00fcck. Statistiken lassen einen nachdenklich werden: &#8222;26% aller Fahrten mit dem Auto im Landkreis Saarlouis liegen unter einem Kilometer. Im Umkreis von drei Kilometern liegen bereits 50% aller Fahrten. Nur ein Viertel aller mit dem Auto zur\u00fcckgelegten Strecken sind l\u00e4nger als 10 Kilometer.&#8220; (Saarbr\u00fccker Zeitung nach Sozialdata M\u00fcnchen) Die Zahlen sprechen wohl f\u00fcr das Biken. Dass wir dabei nebenher eine Menge Geld sparen, l\u00e4sst sich leicht nachrechnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren Zeiten sind wir auch mit unserem VW K\u00e4fer durch die &#8222;Welt&#8220; gefahren und haben gedacht, das ist das Abenteuer, das ist die Freiheit. Mit dem Mountainbike haben wir erst das Saarland und angrenzende Landstriche wirklich kennen gelernt. Wir haben es im Sinne des Wortes er-fahren. Im Schwei\u00dfe unseres Angesichts. Wir haben es gesehen, gerochen, gef\u00fchlt. Landschaften rasen nicht nur an uns vorbei, wir nehmen sie viel intensiver wahr. Solche Vorteile hat nur noch der Wanderer. Aber die kommen nicht so viel rum wie wir auf dem Bike.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Landschaft ist auch immer verbunden mit Kultur und Geschichte. Wer schaut schon nach einem ollen steinernen Kreuz am Weg? Es k\u00f6nnte ein Pestkreuz sein aus der Zeit des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges, der auch in unserer Region Spuren hinterlassen hat. Besonders faszinierend sind auch Felsen, die oft kultische Bedeutung haben. So haben sich die &#8222;Mysterytouren&#8220; entwickelt, auf denen wir besonders keltische Kultst\u00e4tten mit dem Bike besuchen. Gerade das Erkunden (inhaltlich, geografisch, Wege) macht besonders viel Spa\u00df. Immer wieder etwas Neues entdecken sorgt f\u00fcr die Abwechslung im Alltag und f\u00fcr die Ausgeglichenheit im Beruf. Jeder kleine, neu entdeckte Weg l\u00e4sst das Herz h\u00f6her schlagen. Es ist ein kleines, aber wirkliches Abenteuer. So haben wir im Laufe unserer Bikejahre viele Freunde und neue Bekannte gewonnen, die unsere Leidenschaft in dem einen oder anderen Aspekt teilen. Mountainbiken hei\u00dft auch immer: Kontakt mit Menschen: einen treffen wir auf einer Tour im Hochgebirge, andere bei Rennen, unsere regelm\u00e4\u00dfigen Touren z.B. am Sonntag machen wir mit Freunden zusammen, Wanderer regen sich \u00fcber uns auf, wir \u00fcber r\u00fccksichtslose Autofahrer&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den letzten Jahren ist mit den extremeren Witterungsbedingungen (im Winter wie im Sommer) und den Marathons noch der Aspekt der Selbsterfahrung dazu gekommen. An die Grenzen gehen hei\u00dft es modern: Packe ich es, morgens um 6.30 Uhr bei 10 Grad Minus oder Dauerregen aufs Bike zu steigen? Packe ich die letzten 10 km des Marathon? Unser Leben ist durch diese Art von Mountainbiken intensiver und reichhaltiger geworden. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>4. Fast Food und ein fettiges Schweinsteak stehen bei Euch wohl nicht auf dem Speiseplan, Ihr seid Veganer! Seit wann, und was genau bedeutet dies f\u00fcr Euch, und wie organisiert Ihr Eure Speisen?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vegetarisch leben wir schon \u00fcber zwanzig Jahre, vegan seit f\u00fcnf Jahren.<br \/>\n<br \/>\nWir erz\u00e4hlen gern die Geschichte, wie Benjamin aus der Grundschule nach Hause kam und erkl\u00e4rt hat, dass er keine Zuckersachen mehr essen w\u00fcrde. Der Schulzahnarzt war zu Besuch gewesen. So haben sich die Eltern mit Ern\u00e4hrungsfragen besch\u00e4ftigt und wurden schnell zu Vollwertfans, damals noch als K\u00f6rnerfresser verlacht. In der Zeit hingen uns auch die fettigen Grillspie\u00dfe beim Griechen zum Hals heraus und wir merkten, dass sich beim Fleischessen was \u00e4ndern muss. Salatteller schmeckten uns besser. Wir wurden Vegetarier. Als die Jungs dann zehn Jahre sp\u00e4ter von ihren Besuchen diverser Punk-Rock-Konzerte die Ideen von Tierrechten und Tierschutz mit nach Hause brachten, fand die Weiterentwicklung zum Veganen statt. Wir fingen an uns mit diesen Fragen zu besch\u00e4ftigen, viel zu lesen, Material zu sammeln. Wir lernten Leute kennen (z.B. Lars und HP vom Radix), die uns mit ihrem Wissen und ihrer Art \u00fcberzeugten. Es macht gro\u00dfen Spa\u00df, auch hier Neues zu entdecken und zu entwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu den Gr\u00fcnden, warum wir dies tun, l\u00e4sst sich auch ein Buch schreiben.<br \/>\n<br \/>\nSie sind sehr vielschichtig. Kurze Begr\u00fcndung. Es sind:<br \/>\n<\/p>\n<p>ethische Gr\u00fcnde &#8211; Qu\u00e4len und T\u00f6ten von Tieren muss nicht sein<\/p>\n<p>\npolitische Gr\u00fcnde &#8211; Hunger in der sog. 3.Welt kann gelindert werden<br \/>\n<\/p>\n<p>religi\u00f6se Gr\u00fcnde &#8211; die Urchristen k\u00f6nnen Vorbild sein<br \/>\n<\/p>\n<p>gesundheitliche Gr\u00fcnde &#8211; (viel) Fleisch macht krank<br \/>\n<\/p>\n<p>\u00f6kologische Gr\u00fcnde &#8211; die weitere Zerst\u00f6rung der Erde muss aufgehalten werden.<br \/>\n<\/p>\n<p>F\u00fcrs Mountainbiken sind die beiden letzten Gesichtspunkte besonders interessant. Ganz egoistisch: meine Gesundheit liegt mir besonders im Magen. Wir wollen uns nicht nur \u00fcbermorgen wohlf\u00fchlen, sondern auch jenseits der 50-Jahre-Marke noch lustvoll Leistung bringen. Wir m\u00fcssen also langfristig denken. Dann n\u00e4mlich ist die Ern\u00e4hrung von besonderer Bedeutung. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass die vegetarische, (sogar) die vegane Lebensweise einen besseren gesundheitlichen Zustand und eine l\u00e4ngere Lebensdauer f\u00f6rdern. Garantien gibt&#8217;s nat\u00fcrlich keine, daf\u00fcr spielen bei der Gesundheit noch zu viele andere Faktoren eine Rolle. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Art und Weise, wie wir uns ern\u00e4hren, hat auch erhebliche \u00f6kologische Folgen. Die meisten tierischen Nahrungsmittel stammen aus der Massentierhaltung. Wir brauchen gar nicht nur an die Zerst\u00f6rung der tropischen Regenw\u00e4lder zu denken. Vor der Haust\u00fcr passiert es: Durch Unmengen von Mist, G\u00fclle und anderen Exkrementen wird der Boden \u00fcberlastet, zuviel Nitrat gelangt ins Grundwasser, zuviel Methan gelangt durch die K\u00fche in die Luft, Ammoniak kommt auf uns als Saurer Regen nieder, der mit am Waldsterben schuld ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Angesprochen sind jetzt noch nicht die anderen hei\u00dfen Themen wie Milchproduktion, Massentierhaltung, Tiertransporte, das T\u00f6ten von Tieren, Tierversuche, Tierfutterherstellung &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere &#8222;Bezugsquellen&#8220; sind sehr verschieden: vom Globus \u00fcber den Bioladen bis hin zum Versandhandel im Internet (z.B. Radix). <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>5. Vegetarier zu sein, kann ich mir schon kaum vorstellen, aber Veganer verzichten also auch auf tierische Produkte. Was bleibt da noch \u00fcbrig, was man &#8211; ohne sich einseitig zu ern\u00e4hren &#8211; noch essen kann?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Der Saarl\u00e4nder&#8220; sagt: Hauptsach, gudd gess! Das sehen wir genauso. Seit wir uns vegan ern\u00e4hren, steht mehr bei uns auf dem Tisch, wird abwechslungsreicher gekocht. Viele glauben: Ach, die Armen, die k\u00f6nnen ja gar nichts mehr essen und m\u00fcssen darben. Das Gegenteil ist der Fall. Inzwischen ist das Angebot f\u00fcr vegane Lebensmittel enorm angewachsen. Basis ist meist Getreide und Soja. Hinzu kommen eben Gem\u00fcse, Kartoffeln, Rohkost und f\u00fcr uns Mountainbiker nat\u00fcrlich Nudeln aus Hartweizengries. Auch Kuchen und Eis (Soja) ist kein Thema.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Absolut wichtig ist &#8211; damit die Schulmediziner mit ihrer Warnung von der Mangelern\u00e4hrung nicht Recht bekommen &#8211; die vollwertige Ern\u00e4hrung. Es gen\u00fcgt eben nicht, einfach nur Fleisch und alle sonstigen tierischen Produkte wegzulassen. Unser K\u00f6rper braucht nat\u00fcrlich alle diese wichtigen Stoffe, die durchaus in tierischen Produkten enthalten sind. Die bekommt man aber auch durch eine bewusst vollwertige Ern\u00e4hrung: mehr Vollkornprodukte essen, Industriezucker vermeiden, viel Rohkost, Obst und Gem\u00fcse&#8230; <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>6. Ihr seid alles Sportler, die auf gute Ern\u00e4hrung achten m\u00fcssen. Kann man das mit veganer Ern\u00e4hrung gut vereinbaren?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Klar, das geht eigentlich sehr gut. Gerade f\u00fcr (Rad)Sportler ist diese Ern\u00e4hrung gut geeignet, da sie bis zu 60% aus Kohlenhydraten besteht, welche Energie f\u00fcrs Training und die Rennen geben. Ansonsten ist man auch bestens mit Vitaminen oder zum Beispiel Eiwei\u00df versorgt. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>7. Wer so viel mit dem MTBike unterwegs ist, erlebt auch viel! Was waren f\u00fcr Euch die sch\u00f6nsten und die schlimmsten Ereignisse?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Erlebnisse hat man eigentlich jeden Tag. Angefangen von dem Eichh\u00f6rnchen, das flink \u00fcber den Weg flitzt mit einer gr\u00fcnen Haselnuss im Maul oder dem Opa, den ich fast jeden Tag sehe, wenn ich in den Dienst fahre und der einem dann freche Bemerkungen zuruft: Na, f\u00e4hrst du wieder tanken? <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schlimme Erfahrungen waren einige St\u00fcrze, die wir hinter uns gebracht haben. Auch r\u00fccksichtslose Autofahrer erschrecken uns manchmal zu Tode.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>8. Welche Ambitionen haben Jonas und Benjamin in den n\u00e4chsten Jahren?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen uns weiterhin Erfolg beim EMC, den Ausbau der eigenen Leistungsf\u00e4higkeit im Hinblick auf wichtige Wettk\u00e4mpfe wie z.B. Titelk\u00e4mpfe oder gr\u00f6\u00dfere Marathons.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>9. Wie seid Ihr ausger\u00fcstet, wie wichtig sind Euch die Bikes und das Material?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Benjamin und ich fahren ein handmade Hardteil vom schnauzb\u00e4rtigen Juchem und sind sehr zufrieden damit. Jonas f\u00e4hrt ein gesponsertes Simplon Mythos mit SRAM XO, Sid Team, Crossmax SL UST, diverse Carbonparts&#8230; Elisabeth und ich haben uns aus Altersgr\u00fcnden :-) ein Fully von Bergwerk geleistet. (nicht mehr aktuell!)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Einstellung zu den Teilen ist bei jedem von uns verschieden. F\u00fcr mich ist am wichtigsten, dass die Maschinen funktionieren. Ein leichtes Bike ist auch nicht schlecht. F\u00fcr Jonas und Benjamin z\u00e4hlen nat\u00fcrlich Gewicht und Haltbarkeit, sowie Funktionalit\u00e4t der Komponenten. Da wir bei unseren R\u00e4dern auch gerne etwas alternativ agieren, sind ein Gro\u00dfteil unserer Bikes shimanofrei und werden somit gerne mit SRAM Komponenten ausgestattet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>10. F\u00fcr mich ist www.nmbiking.de eine der interessantesten Homepages, die ich in den letzten Monaten im Netz gefunden hab. Ihr beschreibt dort Eure Rennerlebnisse und in einem Tagebuch Eure Touren. Wie kamst Du dazu? Wieso bist Du im Internet so bewandert?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr die Lorbeeren. Die Seite ist ganz simpel aufgebaut, das hat Benjamin mir vor Jahren beigebracht, als er eine eigene Seite zusammen gebastelt hat. Das hab ich dann auch probiert. Wichtig sind mir vor allem die Texte und auch die Fotos &#8211; und der Kontakt zu anderen Mountainbikern oder Veganern. So haben sich schon viele interessante Bekanntschaften ergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>11. Was machen die Familienmitglieder Martini, wenn Sie nicht auf dem Bike sitzen? Raubt Euch der Beruf die Freizeit?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir verbringen schon viel Zeit auf dem Rad: F\u00fcnf Mal die Woche sind wir nachmittags unterwegs, dazu kommen bei Elisabeth und mir noch die Kilometer zum Arbeitsplatz. Wir beide sind durch unserer Berufe im Erziehungsbereich zeitlich flexibel, die anderen stehen alle noch in der Ausbildung (vgl Frage 1). Zeit f\u00fcr andere Dinge bleibt trotzdem noch. Nur zum Beispiel: Elisabeth macht einen Hom\u00f6opathie-Kurs und versorgt uns alle mit Pillen, Jonas jobbt im Fitness-Studio, Benjamin bastelt an seinen Computern und ich mache Tai Chi&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>12. Benjamin und Jonas sind sehr erfolgreich! Gibt es schon Sponsoren, die Euch unterst\u00fctzen?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf jeden Fall unterst\u00fctzen uns unsere Eltern. Jonas f\u00e4hrt im Chiba-Simplon Team (sucht aber ein neues), Sponser ist Co-Sponsor. (nicht mehr aktuell! )<\/p>\n<p><b>13. Euer Revier ist ausweislich der &#8222;L\u00fcckner&#8220; im Saarland! Beschreibt mal die Gegend!<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der L\u00fcckner mit der Oppener Kuppe (zwischen Schmelz und Losheim) hat den Vorteil, dass er viele Singletrails bietet, weniger felsig, eher wurzelig, alles aber eher bescheiden im Vergleich mit anderen Regionen wie z.B. dem Pf\u00e4lzer Wald. Die Trails sind zwar kurz, aber es lassen sich immer wieder neue abwechslungsreiche Touren zusammenbauen. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>14. Wo bietet es sich besonders an, eine Tour zu unternehmen?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da gibt es viele, viele M\u00f6glichkeiten. Nat\u00fcrlich im L\u00fcckner, aber auch unsere Schaumbergtour ist eine interessante Runde oder die Tour zum Litermont. Wer Interesse hat, meldet sich einfach per Email bei uns. Da wird sich dann das Passende finden lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>15. Wieviel km fahrt Ihr im Schnitt im Jahr?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr 10000 km, kann man genau nicht sagen, ein Gro\u00dfteil davon auf der Strasse. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>16. nicht mehr aktuell!<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>17. Wie sieht Euer Wintertraining aus?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Winter wird aufgrund der Witterungsbedingungen viel gelaufen. Der RV M\u00f6ve, unser Verein, bietet ein gutes Wintertraining einmal die Woche in der Halle an. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>18. Welches Rennen beim EMC hat Euch am meisten Spa\u00df gemacht?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das d\u00fcrfte wohl das &#8222;Gassenrennen&#8220; in Mehring gewesen sein. Aber auch die anderen Rennen machen Spa\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>19. Was sollten wir verbessern?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da f\u00e4llt uns wirklich nicht viel ein. Wir kommen sehr gern zum EMC, es sind unsere Lieblingsrennen. Doch halt! Wie w\u00e4rs mit einem Tofu-W\u00fcrstchen-Sprint in der vorletzten Runde? Wer ihn gewinnt, darf sofort zubei\u00dfen&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Ernst: Vielleicht k\u00f6nnte man die Sachpreise etwas &#8222;strecken&#8220;, z.B. Preise vergeben bis Platz 5 oder 6. Das gibt den Fahrern sicherlich noch mehr Motivation und Anreiz, und es werden nicht mehr nur die ersten drei belohnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>20. Norbert, Dir verdanken wir viele Rennbilder, die nicht einfach nur wahllos Fahrer zeigen, sondern auch &#8222;Momente erfassen&#8220;. Wann sehen wir Dich statt hinter der Kamera auf einem Rad beim EMC?<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer soll dann die Fotos machen :) Wohler f\u00fchle ich mich bei l\u00e4ngeren Strecken, also fahre ich lieber halbe oder ganze Marathons. Die CC-Rennen sind mir zu stressig. Vielleicht lasse ich mich f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr mal dazu breitschlagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danke f\u00fcr das Interview und bleibt, wie ihr seid!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgegraben. Schon f\u00fcnf Jahre her, immer noch g\u00fcltig, was drin steht. Das Interview, in dem &#8222;alles&#8220; \u00fcber uns zu erfahren ist&#8230; EMC-Interview mit einer MTB-Familie Sie essen weder Fisch noch Fleisch, b\u00fcgeln aber fast jeden Fahrer in der MHK. Sie unterhalten eine fast t\u00e4glich frische MTBike Homepage, biken aber trotzdem fast t\u00e4glich. 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