{"id":105722,"date":"2026-05-06T09:29:03","date_gmt":"2026-05-06T08:29:03","guid":{"rendered":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/?p=105722"},"modified":"2026-05-06T09:50:58","modified_gmt":"2026-05-06T08:50:58","slug":"mtb-im-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/?p=105722","title":{"rendered":"MTB im Alltag"},"content":{"rendered":"<p>Vor zwanzig Jahren haben wir uns oft Gedanken gemacht, wie man das Mountainbiken im Alltag verbessern kann, um dann auch dar\u00fcber zu berichten&#8230;<!--more--><\/p>\n<p>So gibt es heute einige Texte von damals, gefunden bei den ersten Berichten dieses Blogs:<\/p>\n<p><strong>Verschlusssache<\/strong><br \/>\nDie Firma KED dachte: Wir bauen so gute Helme, da w\u00e4re es doch schade, wenn jemandem so ein guter Helm gestohlen wird. Also haben sie auch ein kleines Helmschloss entwickelt und das gibt es gratis zum Helm dazu. Gute Idee?<br \/>\nWo aber schlie\u00dfe ich diesen Helm oder einen anderen an? An mein Rad? Das habe ich doch mit einem gro\u00dfen Schloss gesichert. Und wenn ich den Helm am Rad lassen will oder muss, wird er zusammen mit dem Rad gesichert. Lasse ich \u00fcberhaupt meinen Helm am Rad? Bei kleinen Abwesenheiten wird der mitgenommen. Da passen wie in ein K\u00f6rbchen alle wichtigen Sachen rein: das Handy, die Zigaretten, das Feuerzeug, der Geldbeutel, die Tempos, die Brille&#8230;<br \/>\nDas kleine KED-Schloss macht keinen Sinn f\u00fcr den Helm, wohl aber f\u00fcr das Bike selber. Das Teil ist kelinund leicht und passt in jede Tasche. Bei k\u00fcrzeren Aufenthalten (im Bikeladen beim Paul, Pinkelpause im Wald&#8230;) kann man so schnell das Rad irgendwo festmachen. Wer hat schon im Wald eine scharfe zange dabei, h\u00f6chstens eine Kettens\u00e4ge&#8230; Vorsicht aber beim Parken an Baum\u00e4rkten! Wer sich mit R\u00e4dern auskennt und dein teures Bike mit diesem &#8211; zugegeben &#8211; d\u00fcnnen Draht gesichert sieht, macht schnell kehrt, kauft im Baumarkt eine Zange f\u00fcr 10 Euro und das Rad ist weg&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai05_38b.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai05_38b.jpg\" alt=\"\" width=\"760\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Klare Sicht auf den Tacho<\/strong><br \/>\nWer das halbe Jahrhundert an Lebensjahren \u00fcberschreitet, wird merken, wie sich ein Teil der Welt nicht mehr so richtig erschlie\u00dfen l\u00e4sst. Er verschwindet in Unsch\u00e4rfe. Es ist die Welt der gedruckten Buchstaben und Zahlen. Kein Problem: Lesebrille, Designermodell oder f\u00fcr 3 Euro beim Kick. F\u00fcr uns \u00e4ltere Herrschaften auf dem Bike jedoch keine gute L\u00f6sung&#8230;<br \/>\nNach Jahren auf dem Rad mit Lesebrille in der Satteltasche und wirklich leidiger Tachoblindheit habe ich endlich die L\u00f6sung gefunden: die Linsenfolie auf der Radbrille. Die Plastiklinsen werden einfach unten in die Brille geklebt. Da mir das freie Sichtfeld oben dr\u00fcber zu klein wurde, habe ich die Linse fast um die H\u00e4lfte schm\u00e4ler gemacht. Die anderen H\u00e4lften kleben jetzt in der zweiten Brille.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai06_2b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai06_2b.jpg\" alt=\"\" width=\"760\" height=\"505\" class=\"aligncenter size-full wp-image-105736\" srcset=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai06_2b.jpg 760w, https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai06_2b-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcnfzehn Grad Minus<\/strong><br \/>\nWer jetzt aufs Mountainbike steigt, muss sich vorbereiten. Beim Fr\u00fchst\u00fcck wird der Teewasserkocher angeworfen und die Handw\u00e4rmer plumsen hinein. Temperatur auf kochend gestellt. Mit einer Gabel m\u00fcssen die hei\u00dfen und nun wabbeligen Plastikbeutel herausgeficht und abgetrocknet werden. Sie finden ihren Platz ganz vorne in den dicken F\u00e4ustlingen. Damit man sich die Finger nicht verbrennt in dieser Eisesk\u00e4lte, m\u00fcssen noch Baumwollhandschuhe angezogen werden. Dann kann es losgehen. Nach 15 Minuten darf der Daumen mal r\u00fcber in die andere Abteilung, die haben n\u00e4mlich besser geheizt. Wenn geschaltet werden muss, hei\u00dft es: schnell wieder an den Platz! Nach 40 Minuten verlieren die W\u00e4rmekissen langsam an Energie und werden hart und knubbelig: Die Handschuhe klemmen jetzt ziemlich unbeweglich zwischen Griff und Bremse. Den Berg runter durch den Lebacher Wald steigt die Temperatur bestimmt auf 20 Grad. Das Ziel ist gleich erreicht&#8230; W\u00e4hrend ich mich im Flur langsam entbl\u00e4ttere und aus diversen Schichten herauspelle, merke ich, wie es mir auf die Schuhe tropft. Schwitze ich so? Es tropft immer heftiger. Ja klar, deshalb haben eben auch einige Leute so komisch geschaut: Der Schnurrbart und die kleine Fortsetzung am Kinn sind total vereist. Habe ich gar nicht bemerkt. Inzwischen hat sich schon eine kleine Pf\u00fctze auf dem Boden angesammelt. Mit dem Taschentuch bereite ich der Schmelzerei ein Ende. Glaube ich&#8230; Als ich den ersten dienstlichen T\u00e4tigkeiten nachkomme (Hausaufgaben kontrollieren), tropft es einem Sch\u00fcler noch ins Heft&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/jan06_9b.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/jan06_9b.jpg\" alt=\"\" width=\"599\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Radwegebenutzungspflicht<\/strong><br \/>\nSie ist 1997 modifiziert worden. Radfahrer m\u00fcssen seit dem 1. Oktober 1998 nur noch Radwege benutzen, wenn die jeweilige Fahrtrichtung mit Zeichen 237 (Radfahrer), 240 (Gemeinsamer Fu\u00df- und Radweg) oder 241 (Getrennter Rad- und Fu\u00dfweg) gekennzeichnet ist. Andere rechte Radwege d\u00fcrfen sie benutzen.<br \/>\nDie Benutzung unzumutbarer Radwege wird auch in Zukunft nicht verlangt. In Betracht kommen die verschiedensten Umst\u00e4nde. Fehlende (zu geringe, scharfkantige) Bordsteinabsenkungen, Schlagl\u00f6cher, L\u00e4ngsrillen im Pflaster oder Asphalt, hochstehende oder tiefliegende Gullydeckel, \u00dcberwucherungen durch Geb\u00fcsch oder Brennesseln, Verwerfungen des Belages durch Wurzeln, Glasscherben, Schneedecken im Winter etc. machen Wege f\u00fcr jedes Rad unpassierbar.<br \/>\nZugeparkte, mit Hindernissen aller Art (z.B. M\u00fclltonnen) verstellte oder (z.B. zu Marktzeiten) &#8222;\u00fcberlaufene&#8220; Wege sind nicht benutzungspflichtig. Ein Ausweichen auf die Fahrbahn ist in solchen F\u00e4llen zul\u00e4ssig.<br \/>\nAber auch f\u00fcr das konkret benutzte Rad kann der Weg unpassierbar sein: Der bauliche Zustand wird bei Rennr\u00e4dern mit ihren schmalen Reifen eher relevant als bei Hollandr\u00e4dern mit Ballonreifen, schmale Radwege sind mit Anh\u00e4nger unpassierbar, eng verschwenkte mit einem Tandem. Auch in diesen F\u00e4llen gibt es keine Radwegebenutzungspflicht.<br \/>\nAuch mit einer bestimmten Zuladung kann es zu einer Einschr\u00e4nkung der Benutzungspflicht kommen. Wenn man z.B. gerade Einkaufen war und empfindliche Sachen transportiert, ob nun Eier oder vielleicht eine neue Festplatte f\u00fcr den Rechner, so kann sich ein Radweg aufgrund seiner Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit als nicht benutzbar erweisen.<br \/>\nF\u00fcr alle flotteren (Alltags-)Radfahrer gibt es noch eine frohe Botschaft: Ist der Zustand des Radweges so, da\u00df er noch benutzt werden kann, aber zum Langsamfahren zwingt, besteht keine Benutzungspflicht. So verneint das OLG K\u00f6ln (NZV 1994, 278) die Radwegebenutzungspflicht ausdr\u00fccklich nicht nur, wenn der Radweg sich in einem solch schlechten Zustand befindet, da\u00df er gar nicht benutzt werden kann, sondern auch (schon) dann, wenn &#8222;das schnelle Befahren mit dem Rennrad nicht m\u00f6glich war, der Weg aber bei reduzierter Geschwindigkeit&#8220; h\u00e4tte benutzt werden k\u00f6nnen. Der Radfahrer braucht sich danach nicht auf den Radweg verweisen zu lassen, wenn er schneller fahren will und kann, als der Radweg es zul\u00e4\u00dft.<br \/>\n(Quelle: http:\/\/www.geocities.com\/RainForest\/Jungle\/7671\/index.html#top)<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai08_5b.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai08_5b.jpg\" alt=\"\" width=\"700\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Das Bike f\u00fcr jeden Tag<\/strong><br \/>\nEs sind (nur :-) 25 km am Tag. Die H\u00e4lfte des Weges f\u00fchrt durch Wald. Die andere H\u00e4lfte durch wenig befahrene Nebenstra\u00dfen (die aber gerade deshalb f\u00fcr einen Biker ziemlich gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen!) Wer 260 Tage im Jahr bei jedem Wetter diese Strecke mit dem Bike zur Arbeit (in den Dienst) f\u00e4hrt, muss sein Fahrzeug entsprechend ausr\u00fcsten.<br \/>\nNo Name-Alurahmen meines &#8222;Dienstrades&#8220; ist ziemlich robust und pflegeleicht. Die Magurabremsen sind es ebenfalls und brauchen nicht oft eingestellt zu werden. Eine ganz wichtige Einrichtung f\u00fcr den Alltag ist die Lichtanlage am Rad. Nachdem alle \u00fcblichen Systeme wie Rollendynamo, Speichendynamo, auch die Akkulampen sich bei mir nicht durchsetzen konnten, bin ich beim Nabendynamo gelandet und seit Jahren mit ihm zufrieden. Besonders bei Schnee macht er eben keine Problme, er muss nicht aufgeladen werden, braucht kien besondere Wartung und gibt ausreichend Licht f\u00fcr die sowieso bekannten Wege. Ein Halogenscheinwerfer mit Refektionszone vorne und ein Diodenr\u00fccklicht hinten sind sogar stra\u00dfenverkehrstauglich.<br \/>\nDa die handels\u00fcblichen Schutzbleche alle hinten zu kurz geraten sind und ich eigentlich nicht mit verdreckter Kleidung ankommen will, tut ein Schutzblech mit selbst gebastelter Verl\u00e4ngerung einen guten Dienst.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai08_55b.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai08_55b.jpg\" alt=\"\" width=\"600\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Tiefgefroren biken (1)<\/strong><br \/>\nSechsuhrdrei\u00dfig im Januar. Vor der Haust\u00fcr warten 10 Grad Minus. Vorsichtig stapfe ich die noch an manchen Stelle nicht ganz eisfreie Treppe runter zur Garage. Mit den Eisenteilen unter den Schuhen rutscht es sich pr\u00e4chtig (aus). Das Tor schwingt auf, das Mountainbike wird rausgeholt. Die Luft in den Reifen kurz \u00fcberpr\u00fcft, funktioniert das Licht? Dann wird es etwas schwierig: mit einer dickverpackten Hand den \u00dcberhandschuh auf die andere zu bekommen. &#8222;Two in one&#8220; hei\u00dft ein weiterer Versuch, der K\u00e4lte in den Fingern zu entgehen &#8211; mit Handschuhen von Wolfskin f\u00fcr Snowboarder. Eine halbe Stunde werden sie mich vorne warm halten, l\u00e4nger leider nicht, aber immerhin. Ein Problem ist eher, dass die beiden Handschuhe die Beweglichkeit stark einschr\u00e4nken, also so wenig wie m\u00f6glich schalten und bremsen&#8230;<br \/>\nIm Ort sind noch ein paar Eisstreifen auf der Stra\u00dfe, aber im Dunkeln wirken sie nicht so gef\u00e4hrlich, fahren wir eben nebendran vorbei. Im Wald nach Lebach l\u00e4sst sich der Weg dann gut fortsetzen &#8211; wenn man die gro\u00dfen Eisstellen kennt&#8230;<br \/>\nDann kommt die Abfahrt den Hasenberg runter bis zur Hauptstra\u00dfe: ein leichtes Fr\u00f6steln in den Zehen und der Schnurrbart wird immer borstiger und dicker. Jetzt kann ich Eis lecken. Am meisten freue ich mich dann \u00fcber die Begr\u00fc\u00dfung der Kollegen: &#8222;Na, ist es kalt heute?&#8220; Oder: &#8222;Du bist doch heute nicht mit dem Rad da?&#8220; Kann Mountainbiken im Winter sch\u00f6ner sein :-)<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/feb05_31.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/feb05_31.jpg\" alt=\"\" width=\"600\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Heizung im Handschuh<\/strong><br \/>\nWas tun, wenn einem schon nach wenigen Kilometern im Winter die Fingerspitzen erfrieren? Zwei paar Handschuhe? Drei Paar Handschuhe? Alles schon ausprobiert! Es hilft nichts (was vielleicht am Alter liegt).<br \/>\nWas hilft? Dicke Snowboardhandschuhe, F\u00e4ustlinge. Dort hinein kommen Taschenw\u00e4rmer. (Erh\u00e4ltlich bei Tschibo)Sie h\u00e4ngen dann schwer und klumpig vorne in den Handschuhen, das Schalten macht M\u00fche &#8211; aber so bleiben die Finger eine Stunde lang warm. Die Thermokissen sollen bis zu 1000mal aufladbar sein.<br \/>\nUm halb sieben Uhr werden die zwei Teile in kochend hei\u00dfes Wasser geworfen. W\u00e4hrend der Mountainbiker fr\u00fchst\u00fcckt, laden sich die kleinen P\u00e4ckchen mit W\u00e4rme auf und werden ganz weich. Mit einer Gabel (!) werden sie nach 10 Minuten auf dem hei\u00dfen Wasser gefischt, abgetrocknet und in die Handschuhe gesteckt. Eine Stunde halten sie bestimmt warm. Das Schalten macht mit den dicken Handschuhen jedoch Probleme. Also nichts f\u00fcr heikle Strecken&#8230;<\/p>\n<p><strong>Rainman<\/strong><br \/>\nAuch das ist Mountainbikeralltag im Winter: Es regnet, schon fr\u00fchmorgens. Das erleichtert das Anfahren bekanntlich ganz erheblich! Morgens ist die Zeit wie immer knapp. Jetzt muss schnell \u00fcberlegt werden: Was ziehe ich an? Regenshose von Gore ist klar. Regenjacke mit Kapuze ist auch klar. Mit den Schuhen ist es schon schwieriger. Bei leichterem Regen entscheide ich mich meist f\u00fcr wasserdichte Socken, dann werden die Schuhe sch\u00f6n durchweicht. Regnet es (voraussichtlich) st\u00e4rker, kommen die \u00dcberschuhe \u00fcber die Winterstiefel. Die Dr\u00fcberzieherei ist etwas fummelig und damit l\u00e4stig, umso mehr Spa\u00df macht sp\u00e4ter das Ausziehen der nassen und verdreckten \u00dcberschuhe. Da kann man &#8211; wenn man es drauf anlegt &#8211; das traurigste B\u00fcro, Bad oder Lehrerzimmer versch\u00f6nern. Ein bisschen Natur und Frische muss in solch stickigen R\u00e4umen ab und an mal sein.<br \/>\nIm Winter sind wasser- und winddichte Handschuhe ganz praktisch. Wenn sie denn noch dicht sind. Bei t\u00e4glicher Nutzung sind bestimmte Stellen ganz schnell druchgescheuert und das Wasser sucht sich seinen Weg. Die beiden Zeigefinger sind besonders gef\u00e4hrdete Gesellen. Die sind so unruhig und werden schnell undicht.<br \/>\nEndlich im Warmen aus- und umgezogen, hei\u00dft es: ein Pl\u00e4tzchen zum Trocknen f\u00fcr die nassen Teile finden. Ein paar laufende Meter Heizung m\u00fcssen schon zur Verf\u00fcgung stehen. Inzwischen halte ich Abstand von den Klamotten der Kollegen und -innen. Da hab ich doch einmal in meinem Naturburschenunverstand meine nasse Jacke sch\u00f6n ordentlich auf einem B\u00fcgel an der normalen Garderobe aufgeh\u00e4ngt &#8211; und eine Kollegin ihre Jacke etwas in die N\u00e4he der meinigen. Die beiden bekamen Kontakt&#8230; Und die Jackentr\u00e4gerin war dann doch etwas ungehalten \u00fcber den Regenjackentr\u00e4ger, der seine nasse zu den unschuldigen trockenen geh\u00e4ngt hat&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai09_52b.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mai09_52b.jpg\" alt=\"\" width=\"700\"  \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Brille tropft<\/strong><br \/>\nEine Radbrille (am liebsten Oakley, weil am stabilsten, beste Passform &#8211; aber teuer) wird immer angezogen, doch manchmal kann man sie wirklich nicht lange anbehalten. Nicht dass der angestrengte Schwei\u00df aus der Jacke hoch auf die Brille gezogen w\u00e4re! Es war auch nicht der Angstschwei\u00df, weil die Polizei mich anhalten und mahnen k\u00f6nnte wegen fehlender Reflektoren an den Laufr\u00e4dern.<br \/>\nEs ist der verflixte Nebel oder auch ein Spr\u00fchregen, der morgens innerhalb weniger Minuten die Brille zusetzt. Jetzt ist es noch dunkler auf der Stra\u00dfe. Aber dann funkelt es pl\u00f6tzlich so sch\u00f6n, wenn ein Auto entgegenkommt&#8230; Anfangs probiere ich mir zu helfen, indem ich die Brille ein bisschen runterschiebe, um dr\u00fcber hinweg linsen zu k\u00f6nnen. Auch keine L\u00f6sung. So muss sie denn in die Tasche wandern &#8211; und die Fahrt wird mit zusammengekniffenen Augen fortgesetzt. Kein Wunder, dass sich da die F\u00e4ltchen im Gesicht so schnell vermehren&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwanzig Jahren haben wir uns oft Gedanken gemacht, wie man das Mountainbiken im Alltag verbessern kann, um dann auch dar\u00fcber zu berichten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":65,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-105722","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/65"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=105722"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105722\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105747,"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105722\/revisions\/105747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=105722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=105722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/nmbiking.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=105722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}